Bei Veganern zeigte sich hingegen ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Im Vergleich zu Fleischessern lag es deutlich höher. Für die übrigen untersuchten Krebsarten fanden die Forscher keine eindeutigen Unterschiede.
Studienleiterin Aurora Perez Cornago erklärte hierzu: „Vegetarier konsumieren typischerweise mehr Obst, Gemüse und Ballaststoffe als Fleischesser und kein verarbeitetes Fleisch, was zu einem geringeren Risiko für einige Krebsarten beitragen kann. Das höhere Risiko für das Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre bei Vegetariern und für Darmkrebs bei Veganern könnte mit einer geringeren Aufnahme bestimmter Nährstoffe zusammenhängen, die in tierischen Lebensmitteln häufiger vorkommen.“
Allerdings betonte sie, dass die Zahl der Krebsfälle bei Veganern in der Studie teilweise gering war und weitere Untersuchungen nötig seien.
Die neue Studie zeigt also ein differenziertes Bild: Eine fleischlose Ernährung geht bei mehreren Krebsarten mit einem geringeren Risiko einher, nicht jedoch bei allen. Welche Rolle einzelne Nährstoffe oder konkrete Lebensmittel spielen, muss weitere Forschung klären.












