Nach mehr als 20 Jahren
Fritz verpasst seiner Fritzbox ein neues Aussehen
03.09.2026 – 13:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Routerhersteller Fritz zeigt auf der Ifa eine komplett neu gestaltete Fritzbox für DSL und Glasfaser. Mit dem Gerät bricht das Unternehmen gleich mit zwei Traditionen.
Der Berliner Routerhersteller Fritz verabschiedet sich vom bisherigen kurvigen Design seiner Router. Auf der Ifa zeigt das Unternehmen mit der Fritzbox DSL/Fiber 7-90 erstmals eine komplett neu gestaltete Gerätegeneration. Die ist kantig und schlicht. Mit dem Gerät führt Fritz zudem eine neue Namensgebung ein.
Zuerst zum Design: Die Fritzbox ist nun eine richtige Box. Davon konnte sich t-online auf der Ifa überzeugen. Damit können Nutzer nun etwas tun, was mit den bisherigen Routern des Herstellers nicht möglich war: Das Gerät lässt sich senkrecht ins Regal stellen.
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Wer das Gerät an die Wand hängen möchte und ein Vorgängermodell durch die Fritzbox DSL/Fiber 7-90 ersetzt, braucht keine neuen Löcher zu bohren. Laut Fritz wurde der Abstand der Aufhängungen bei dem neuen Modell nicht geändert.
Kabel verschwinden im Gehäuse
Neu ist zudem die Kabelführung: Sämtliche Anschlüsse befinden sich an der Unterseite des Routers, sodass die Kabel nach außen weitgehend unsichtbar bleiben und im Gehäuse verschwinden. Die elf WLAN-Antennen sitzen im oberen Teil des Gehäuses.
Das minimalistische Design führt Fritz auch bei den Anzeigen und der Steuerung fort: Es gibt nur noch eine Taste und eine LED. Auch auf einen Lüfter verzichtet Fritz. Das neue Gerät leitet die Wärme passiv über das Gehäuse ab. Das soll den Stromverbrauch senken.
Mit seiner neuen Fritzbox führt Fritz nicht nur ein neues Aussehen ein, auch die Namensgebung ändert sich. Das künftige Schema folgt einer neuen Logik und nennt zuerst die Anschlussart wie Fiber, DSL, Cable, Mobile oder WAN, dann folgt eine Zahlenkombination, die der WLAN-Generation und Baureihe entspricht. Laut Fritz sollen Kunden künftig sofort erkennen können, welches Gerät für ihren Anschluss geeignet ist.
DSL und Glasfaser mit einem Gerät
Technisch ist die Fritzbox DSL/Fiber 7-90 demnach für DSL und Glasfaser ausgelegt und unterstützt Wi-Fi 7. Über drei Frequenzbänder sollen bis zu 12,2 GBit/s im WLAN möglich sein.
Dazu kommen zwei 2,5-Gigabit-Anschlüsse und zwei Gigabit-LAN-Ports. Die Funkstandards DECT und Zigbee ermöglichen die Nutzung der Fritzbox als Telefonie- und Smart-Home-Zentrale.
Seine erste Fritzbox stellte das Unternehmen, das damals noch AVM hieß, 2004 auf der Technikmesse Cebit vor. Seitdem hatte sich das kurvige Design nur geringfügig geändert. Geräte trugen meist nichtssagende Bezeichnungen wie 7590 oder 7430.












