„Heidi-Bahn“ gestört
Flugreisende bleiben in Tunnel stecken
20.07.2026 – 15:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein lauter Schlag – und 50 Passagiere am Züricher Flughafen sitzen fest: Die Feuerwehr muss sie aus der sogenannten „Heidi-Bahn“ befreien.
Am Flughafen Zürich ist eine fahrerlose unterirdische Bahn zwischen dem Hauptgebäude und dem Terminal E steckengeblieben. Rund 50 Passagiere mussten dort 20 Minuten auf die Feuerwehr warten, ehe sie 200 Meter durch den Tunnel laufen und in Sicherheit gebracht werden konnten, wie Flughafen und Feuerwehr berichten.
Die gut einen Kilometer lange Bahnstrecke führt unter einer Piste durch. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Die Verbindung heißt offiziell Skymetro, ist aber als „Heidi-Bahn“ bekannt, weil durch Bilder an der Wand während der Fahrt ein Tunnelkino mit Ansicht Schweizer Bergwelten erzeugt wird, und Heidi über Lautsprecher Gäste auf Deutsch und Englisch begrüßt.
Wie die Zeitung „20 Minuten“ unter Berufung auf einen gerade aus den USA zurückgekehrten Passagier berichtete, blieb der Zug am Montag gegen 8 Uhr nach einem lauten Schlag plötzlich stehen. „Irgendwann kam die Feuerwehr und öffnete die Türen“, berichtete der Passagier. „Danach begleitete sie uns zum Ausgang.“ Die Evakuation sei ruhig verlaufen.
Störung am Flughafen Zürich: Keine verpassten Flieger
Es habe eine technische Störung gegeben, erklärte eine Sprecherin des Flughafens. An Bord der „Heidi-Bahn“ seien nur ankommende Passagiere mit Endziel Zürich gewesen, niemand habe also einen Flieger verpasst.
Die Skymetro ist eine Standseilbahn, bei der die Wagen von einem Zugseil gezogen werden, wie die Flughafensprecherin erläutert. So habe der Wagen über eine Fernsteuerung in die Station gezogen und überprüft werden können. Nach rund einer Stunde sei der Betrieb wieder aufgenommen worden.











