Viel zu schnell im BMW
Fahranfänger rast mit 116 km/h durch Ort
02.09.2026 – 10:45 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Beamte kontrollieren im Sauerland, ob sich Autofahrer an die Verkehrsregeln halten. Plötzlich rast ein BMW auf sie zu – einer der Polizisten muss zur Seite springen.
Im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis haben Beamte nach einer kurzen Verfolgungsjagd einen 19 Jahre alten BMW-Fahrer gestoppt, der viel zu schnell durch den Arnsberger Stadtteil Hüsten gerast sein soll. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahranfänger am Dienstagabend innerorts 119 km/h auf dem Tacho, als er in eine Geschwindigkeitskontrolle geriet.
Zwei Beamte des Verkehrsdienstes hatten sich im Ort postiert, gegen 20 Uhr fiel ihnen der junge BMW-Fahrer auf. Ein Polizist trat an den Rand des Fahrstreifens und gab dem Raser Anhaltesignale – doch der sei weiter auf den Beamten zugeschossen, sodass dieser ausweichen musste, hieß es.
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Fahranfänger viel zu schnell: Polizisten kommt Verdacht
Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf, der Fluchtversuch endete schnell. Schon nach kurzer Fahrt konnten die Beamten den BMW stoppen.
Bei der Kontrolle kam ihnen ein Verdacht. „Im weiteren Verlauf ergaben sich Hinweise darauf, dass der 19-Jährige das Auto unter dem Einfluss von Cannabis fuhr“, heißt es in der Mitteilung der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis. Außerdem sei der junge Mann aus Arnsberg-Neheim nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen.
Auf der Wache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der 19-Jährige gehen. Er muss sich jetzt unter anderem Strafverfahren aufgrund einer Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis stellen.










