Sanierung mitten in Köln
Bekanntes Museum: Termin für Eröffnung verzögert sich
31.08.2026 – 11:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Arbeiten am RGM schreiten voran, doch jetzt dauert es länger als geplant. Die Stadt äußert sich zum aktuellen Stand.
Ein Jahr später als zuletzt geplant: Die Generalsanierung des Kölner Römisch-Germanischen Museums (RGM) soll nun erst im dritten Quartal 2030 abgeschlossen sein. Das teilte die Stadt am Montag mit.
Bislang war die Fertigstellung für das dritte Quartal 2029 vorgesehen. Grundlage für den neuen Zeitplan ist der Plan des im Juli beauftragten Generalunternehmens (GU), den dieses zusammen mit seinem Angebot vorgelegt hatte. Die Firma kümmert sich um die umfassende Sanierung des Museumsgebäudes innen und außen.
Nachträglich wurde laut der Stadt auch der sogenannte „museale Ausbau“ in das Projekt aufgenommen – also auch der Schutz der beiden im Museum verbliebenen Dionysos-Mosaiks und des Poblicius-Grabmals. Dadurch verzögert sich die geplante Wiedereröffnung des Museums auf den Herbst 2030.
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Bauarbeiten am Römisch-Germanischen Museum: Das passiert im September

Im September wird die Baufirma den Bauzaun und die Baustelleneinrichtung rund um das Museum umbauen. Dafür werden zusätzliche Flächen am Kurt-Hackenberg-Platz benötigt – es wird also auch dort weitere Absperrungen geben.
Gleichzeitig bringen die Verantwortlichen rund 250 besonders schwere Ausstellungsstücke in die künftig etwa 4.500 Quadratmeter große Ausstellungsfläche – einige davon wiegen mehr als 500 Kilogramm.
Anfang 2030 soll dann die nächste Bauphase erfolgen: Eine vierstellige Zahl von kleineren Exponaten kommt dann in das RGM zurück, zudem wird die Beleuchtung eingerichtet, und auch die Ausstellungsvitrinen fertiggestellt. Dabei will sich die Stadt dann auch um das „Einleuchten“ kümmern, die passgenaue Lichtgestaltung der Ausstellungsstücke also.

Kosten für das RGM sollen nun stabil bleiben – erste Prognose war aber viel niedriger
Auch um die Restaurierung des Dionysos-Mosaiks, dem Poblicius-Grabmal und dem römischen Mauerwerk im RGM will man sich in dieser Zeit kümmern. Trotz des um ein Jahr verschobenen Zeitplans bleibt es bei der zuletzt genannten Kostenprognose: Man geht weiterhin von Baukosten von rund 169 Millionen Euro aus.











