Fortuna Düsseldorf in Magdeburg
Endes erstes Endspiel: „Kopf rausstrecken und da sein“
16.04.2026 – 19:18 UhrLesedauer: 3 Min.
Positiv denken, nicht lamentieren, selbstbewusst auftreten – Fortunas neuer Trainer Alexander Ende lebt vor, was es für das Abstiegsduell in Magdeburg braucht.
Ab sofort gibt es nur noch Endspiele für Fortuna Düsseldorf, um den drohenden Gang in die Dritte Liga zu verhindern. Mit Alexander Ende wird am Samstag (Anstoß 13 Uhr) beim direkten Konkurrenten in Magdeburg erstmals der neue Trainer auf der Bank sitzen – für die Fortuna und die Verantwortlichen um Sportvorstand Sven Mislintat quasi die letzte Patrone. Wie geht der neue Coach die Aufgabe an, was braucht es jetzt und was kommt in Magdeburg auf Düsseldorf zu? Ein Überblick.
Mentale Verfassung: „Du brauchst jetzt jemanden, der der Mannschaft Selbstvertrauen schenkt. Du musst die Blockade in den Köpfen lösen.“ Das hatte Kult-Manager Reiner Calmund in dieser Woche im Interview mit t-online gefordert. Alexander Ende hat in den wenigen Einheiten mit dem Team viele Gespräche geführt, sich Feedback geholt und intensiv in die Mannschaft hineingehorcht: „Es ist ganz wichtig, dass die Jungs sich wohl fühlen auf dem Platz, mit dem, was gemacht wird.“ Das Ergebnis kann sich aus Endes Sicht sehen lassen: „Die Energie war vom ersten Tag an maximal da. Die Mannschaft gibt Vollgas.“
Trotz Niederlagenserie, Abstiegskampf und Verletztenliste – der neue Trainer rückt lieber das Positive nach vorn, packt die Spieler bei Ehre und Spaß: „Ich glaube nicht, dass man erfolgreich ist, wenn man den Stress in den Vordergrund stellt und im negativen Denken unterwegs ist.“ Stattdessen erinnert Ende daran, dass „wir Fußballspielen dürfen. Das ist ein Spiel, das muss man lieben. Und wir haben eine Chance, es den Leuten zu zeigen.“ Sein Motto für die Aufgabe in Magdeburg: „Kopf rausstrecken und da sein!“
Personallage und Aufstellung: Die lange Liste an Ausfällen setzt sich fort. Mit Muslija, Schmidt, Lenz, Rasmussen, de Wijs, Lunddal, Rossmann und Anharin fallen gleich acht Profis aus. Besonders der Kreuzbandriss von Florent Muslija wiegt schwer, seine Kreativität und Gefahr wird fehlen. Alexander Ende nimmt es trotzdem pragmatisch, hält sich im Gegensatz zu Vorgänger Markus Anfang nicht lange damit auf: „Zum Lamentieren haben wir nicht viel Zeit.“
Es ist mir scheißegal, ob einer 200 Bundesligaspiele hat oder aus der Regionalliga kommt. Die Besten werden spielen
AlexANDER ENDE












