„Gigantisches Programm“

Elbphilharmonie fährt zur Jubiläumssaison auf – erste Details


23.04.2026 – 17:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Die Elbphilharmonie (Archivbild): Im Januar 2027 hat das Konzerthaus Geburtstag. (Quelle: epd/imago-images-bilder)

Weltstars, große Jubiläen und ein klarer USA-Fokus: Die Elbphilharmonie kündigt für die kommende Saison ein spektakuläres Programm an.

Die Hamburger Elbphilharmonie wird im Januar nächsten Jahres zehn Jahre alt – und feiert das Jubiläum mit einer besonders aufwendig gestalteten Saison. Für die Spielzeit 2026/27 kündigte Generalintendant Christoph Lieben-Seutter jetzt ein „gigantisches Programm, das wirklich weltweit seinesgleichen sucht“ an.

Für die Jubiläumssaison hat die Elbphilharmonie offenbar Großes vor: Internationale Top-Orchester, große Klassik-Zyklen und zahlreiche Sonderprojekte stehen auf dem Programm. Auch abseits der klassischen Musik setzt das Konzerthaus auf Vielfalt – von Jazz über Tanz bis hin zu genreübergreifenden Formaten.

Und das darf im Jubiläumsjahr ruhig auch mal etwas wilder werden: Beim Internationalen Musikfest Hamburg steht das Motto „Sex, Drugs & Rock ’n‘ Roll“ über Teilen des Programms – eine bewusst provokante Anspielung darauf, dass selbst klassische Musik oft mehr mit Körper, Emotion und Energie zu tun hat, als ihr Ruf vermuten lässt.

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Diese Mischung zieht sich durch die gesamte Saison. Da treffen große Namen der Klassik auf neue Stimmen, aufwendige Inszenierungen auf experimentelle Formate. Pianisten wie Lang Lang und Igor Levit widmen sich Beethoven, während Komponistinnen wie Missy Mazzoli zeigen, wie gegenwärtig Orchestermusik klingen kann.

Ein besonderer Blick richtet sich in der Jubiläumsspielzeit auf die USA: Mehrere Spitzenorchester kommen nach Hamburg, dazu rücken Jazz und amerikanische Musiktraditionen stärker in den Fokus. Anlass ist der 250. Geburtstag des Landes. Zugleich sieht Lieben-Seutter diesen Schwerpunkt vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen nicht unkritisch. „Ja, es gibt einige Dinge, die uns beunruhigen“, sagte er – betonte aber, dass die US-Kulturszene weiterhin eine der prägendsten weltweit sei.

Die Saison beginnt Anfang September. Der Vorverkauf für Einzelkarten startet am 19. Mai, weitere Programmpunkte will die Elbphilharmonie im Herbst bekannt geben.

Share.
Die mobile Version verlassen