Kurztrip am Wochenende

Von der Grafenburg bis Ooidonk: Gent zeigt Belgiens ganze Vielfalt


Aktualisiert am 23.04.2026 – 11:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Schloss Ooidonk (Archivbild): Führungen durch das Gebäude sind zwischen April und November nach Anmeldung möglich. (Quelle: Zoonar.com/Nikolai Sorokin/imago)

Grafenburg, Kathedrale und Kunstmuseum zählen zu den wichtigsten Stationen in Gent. Doch ein Ort außerhalb der Stadt zieht ebenfalls viele Besucher an.

Belgien ist für Kurzurlauber aus NRW eine der klügsten Optionen: Von Aachen aus ist die Grenze in wenigen Minuten erreicht. Mit überschaubarem Budget lässt sich dort das Gefühl erleben, wirklich in einer anderen Welt zu sein – ein verlängertes Wochenende reicht für den Ausflug völlig aus.

Gent wird bei Belgien-Reisenden oft übersehen – dabei zählt die Stadt zu den schönsten des Landes. Als zweitgrößte Metropole Belgiens vereint sie auf engem Raum mittelalterliche Architektur und Pracht der Renaissance. Und von der historischen Altstadt ist es nur eine kurze Fahrt bis zum Schloss Ooidonk, einem Märchenschloss in Ostflandern.

Wer Gent besucht, sollte drei Orte auf keinen Fall auslassen: Die Grafenburg, eine beeindruckende Wasserburg mitten im Stadtzentrum, die St.-Bavo-Kathedrale, von deren Türmen aus sich die gesamte Altstadt überblicken lässt, sowie das Museum der Schönen Künste – das älteste Museum Belgiens, das Werke von Künstlern wie van Eyck, Bosch und Magritte beherbergt.

Genauso viel Spaß macht es aber auch, sich einfach durch die mittelalterlichen Gassen treiben zu lassen. Die Geschichte der Stadt geht bis in das Jahr 630 nach Christus zurück, als der heilige Amandus an der Mündung der Flüsse Leie und Schelde eine Abtei gründete.

Altbacken ist die Stadt aber deshalb nicht: Dank der Universität ist Gent studentisch geprägt und auch die Gastronomie geht hier mit der Zeit. Jeden Donnerstag ist beispielsweise „Veggie-Donnerstag“ mit speziellen Angeboten für Vegetarier.

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