Was für ein monumentales Fußballspiel! Der FC Bayern steht gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain schon fast vor dem K.o. – und kommt nach einem 2:5 noch auf 4:5 heran. Die Einzelkritik.
Erst klatschten sich die Bayern-Spieler gegenseitig ab, dann umarmten sie ihre Kontrahenten von Paris Saint-Germain nach einem atemberaubenden Spektakel. Frei nach dem Motto: Bis zum nächsten Fußball-Fest in München, wo am kommenden Mittwoch die Entscheidung um den Königsklassen-Finaleinzug fällt.
Nach der irren 4:5-Niederlage (2:3) der Bayern feierten beide Fanlager ihre Teams für ein grandioses Halbfinal-Hinspiel, das seinen Platz in den Geschichtsbüchern der Champions League schon jetzt sicher hat.
„Es war schon ein sehr, sehr intensives Spiel“, sagte Nationalverteidiger Jonathan Tah bei Prime Video. „Wir haben in vielen Phasen gezeigt, was wir für eine Mannschaft sind“, ergänzte Bayerns Abwehrmann erstaunlich unaufgeregt. Es sei weiter alles drin, betonte der 30-Jährige. „Wir gehen mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen alles raus. Wir wollen ins Finale.“
Die Bayern legten ein großes Comeback hin. Der gesperrte Trainer Vincent Kompany sah hoch oben auf der Tribüne, wie der deutsche Meister gegen PSG nach 58 Minuten mit 2:5 zurück lag. Und doch wieder zurückkam.
Gerade in der Offensive wussten die Stars bis auf eine Ausnahme zu überzeugen. Defensiv fiel vor allem ein Bayern-Profi ab. Wie die einzelnen Münchner Akteure gegen PSG abschnitten, lesen Sie hier oder oben in der Fotoshow.
Im Halbfinal-Rückspiel müssen die Bayern in der heimischen Allianz Arena nun ganz groß aufspielen, um den Titelverteidiger zu entthronen. Dann darf auch Kompany wieder unten am Spielfeldrand stehen. Das Finale am 30. Mai in Budapest ist für die mit großer Moral auftretenden Münchner Triple-Jäger weiter in Reichweite.











