Bei Unfall ums Leben gekommen
Ehefrau trauert um toten Fußballer: „Warst nicht nur mein Mann“
Aktualisiert am 20.04.2026 – 11:29 UhrLesedauer: 2 Min.
In der vergangenen Woche starb Alexander Manninger bei einem Autounfall. Am Sonntag meldete sich daraufhin seine Ehefrau öffentlich zu Wort.
Der Tod des langjährigen Torhüters Alexander Manninger hat die Fußballwelt erschüttert. Der Österreicher kam am Donnerstag bei einem Autounfall ums Leben. In Österreich gab es am Wochenende eine Schweigeminute zum Gedenken Manningers. Am gestrigen Sonntag legten Ex-Teamkollegen von Juventus Turin vor dem Ligaspiel gegen Bologna einen Kranz mit einem Trikot von ihm nieder.
Seine Ehefrau Emily Manninger bedankte sich für die große Anteilnahme. Auf Facebook setzte sie eine persönliche Nachricht an ihn ab. „Ich kann den unvorstellbaren Schmerz, den ich fühle, nicht in Worte fassen“, schrieb sie. „Wir sind nicht die Art von Familie, die ihre Sorgen und ihren Schmerz öffentlich teilt, aber ich habe keine Wahl, denn die Menge an Liebe und Anteilnahme aus aller Welt hat mich überwältigt.“
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Emily teilte mit, es falle ihr schwer, sich an die neue Realität zu gewöhnen. „Es ist äußerst schwierig, wenn nicht gar unmöglich, die ungeheure Tragödie, mit der wir als Familie konfrontiert sind, in Worte zu fassen“, so die Witwe.
Gemeinsam bekam das Paar zwei Söhne, beide sind noch jung. „Du hast dir so sehr Kinder gewünscht, aber du wolltest erst nach deiner Karriere Eltern werden, wenn du wusstest, dass du Zeit für sie haben würdest. Genau das hast du dann auch getan. Alex, du warst den Jungs ein unglaublicher Vater – sie haben dich über alles verehrt“, erinnerte sich Emily Manninger in ihrem Post. „Deine Frau zu sein, war genau das, wozu ich gehörte. Du warst nicht nur mein Mann, du warst mein bester Freund. Wenn wir jemals etwas brauchten, konnte ich mich auf dich verlassen.“
Ihren verstorbenen Ehemann beschrieb sie unter anderem als ruhig, aufrichtig, sanftmütig und treu. Ihr liebevolles Statement schloss sie mit einer Bitte ab: „Ich glaube nicht, dass wir als Familie das verdient haben, aber ich glaube fest daran, dass es einen Gott gibt, und dass er dich zu Hause bei deinem Vater willkommen geheißen hat. An alle, die es geschafft haben, das oben Gesagte zu lesen: Könnt ihr bitte alle für meine Kinder beten?“












