„Eat Pray Bark“
Münchener Netflix-Komödie räumt weltweit ab
08.04.2026 – 03:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Alexandra Maria Lara, Devid Striesow und ein Ex-Fußballprofi: Warum ausgerechnet diese Münchener Hundekomödie gerade Netflix-Zuschauer in 49 Ländern begeistert.
Ein Münchener Hundefilm schlägt derzeit auf Netflix alles – sogar Cillian Murphy. Die deutsche Komödie „Eat Pray Bark – Therapie auf vier Pfoten“ hat es in den weltweiten Netflix-Wochencharts vom 30. März bis 6. April auf Platz zwei der nicht englischsprachigen Filme geschafft. Zwischen dem 1. und 6. April wurden dabei rund 7,0 Millionen Aufrufe erzielt.
Damit ließ die bayerische Produktion den britischen Action- und Kriminalfilm „Peaky Blinders – The Immortal Man“ mit Hollywoodstar Cillian Murphy (5,9 Millionen Abrufe) klar hinter sich – ebenso wie den Langzeit-Hit „KPop Demon Hunters“ (5,1 Millionen). In 49 Ländern landete der Film, der am 1. April startete, über die Osterfeiertage in den Top Ten. Darunter waren Thailand, Brasilien, Kanada, Spanien und Österreich. In der Ukraine, in Ungarn, in Luxemburg, in der Schweiz und in Deutschland war „Eat Pray Bark“ in der vergangenen Woche sogar der meistgesehene Film auf Netflix überhaupt.
In dem Film begeben sich fünf Herrchen und Frauchen aus München mit ihren Hunden auf die Reise in ein Trainingscamp in den Tiroler Alpen. „Der Wohlfühlfilm erzählt die Geschichte von fünf Hundebesitzern, die bei einem legendären Lehrer in den Bergen Hilfe für ihre ungezogenen Vierbeiner suchen“, teilt Netflix mit – „nur um festzustellen, dass sie selbst etwas Erziehung gebrauchen könnten“.
Den sagenumwobenen Hundetrainer Nodon spielt Rúrík Gíslason – für den isländischen Ex-Fußballprofi ist es die erste größere Schauspielrolle. Gíslason, der einst für Island kickte, gewann 2021 die RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ und ist mittlerweile ein Promi im deutschsprachigen TV-Geschäft.
Alexandra Maria Lara spielt eine bayerische Politikerin namens Ursula Brandmeier, die nach einem Talkshow-Patzer mit viral gegangenem Hundehasser-Kommentar ihr Image mithilfe eines Vierbeiners aufbessern möchte – mit dem Tier aber nicht klarkommt. Devid Striesow verkörpert den schwulen Literaturprofessor Helmut, der gemeinsam mit seinem Partner Ziggy (Doğa Gürer) der Yorkshire-Terrier-Hündin Gaga ein Zuhause gibt.
Der Titel „Eat Pray Bark“ ist eine bewusste Anspielung auf die Bestsellerverfilmung „Eat Pray Love“ mit Julia Roberts – nur dass „Liebe“ durch „Bellen“ ersetzt wurde.
Hinter der Kamera steht ein erfahrenes Team: Am Drehbuch schrieb unter anderem Jane Ainscough mit, die bereits das Skript zu „Lassie – Eine abenteuerliche Reise“ verfasste. Regie führte Marco Petry («Spieleabend»). Produziert wurde die Komödie von Olga Film – bekannt für Klassiker wie „Der bewegte Mann“ und „Kirschblüten – Hanami“ –, einem Unternehmen der Constantin Film.











