„Für mich im Moment der richtige Weg“
Deutscher Biathlon-Star trifft ungewöhnliche Entscheidung
05.10.2026 – 11:51 UhrLesedauer: 2 Min.
In rund zwei Monaten startet die Weltcupsaison im Biathlon. Eine DSV-Athletin entscheidet sich bei ihrer Vorbereitung auf die Rennen für einen ungewöhnlichen Weg.
Im vergangenen Winter war Vanessa Voigt die stärkste deutsche Biathletin im Weltcup. Nach Rang 14 in der Gesamtwertung soll es in dieser Saison noch höher hinausgehen. Dafür wagt die 28-Jährige nun einen außergewöhnlichen Schritt.
Wie der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilte, wird Voigt sich individuell und eigenverantwortlich auf die Weltcupsaison vorbereiten. Das sei das Ergebnis aus offenen Gesprächen mit der Athletin, hieß es. Voigt werde nicht an den zentralen Lehrgangsmaßnahmen der Biathlon-Nationalmannschaft teilnehmen, bleibe mit dem DSV aber weiterhin in einem engen Austausch. Sie habe zudem nach wie vor die Möglichkeit, die Angebote und Infrastruktur des Verbandes in Anspruch zu nehmen.
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Eisenbichler nennt Entscheidung „eine gute Lösung“
DSV-Sportdirektor Bernd Eisenbichler nannte die Entscheidung „eine gute Lösung für die kommenden Wochen“. Voigt selbst betonte, sich zuletzt Gedanken darüber gemacht zu haben, wie sie sich am besten auf die neue Saison vorbereiten könne. „Für mich ist es im Moment der richtige Weg, die kommenden Wochen stärker individuell zu gestalten und mich dabei auf meine eigenen Bedürfnisse zu konzentrieren“, erklärte sie.
Die zweifache olympische Bronzemedaillengewinnerin stellte zudem klar, die Zeit bis zum Saisonstart nutzen zu wollen, um sich „bestmöglich auf Kontiolahti vorzubereiten“. In der finnischen Gemeinde finden Ende November die ersten Weltcuprennen statt.
Durch ihre Leistungen im vergangenen Winter ist Voigt für die Wettbewerbe in Kontiolahti bereits vorqualifiziert. Im März hatte sie dort Rang 25 im Einzel sowie Platz 16 mit der Staffel und den zwölften Platz im Massenstart belegt.











