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Home » Dow Jones klettert, Ölpreise sinken – das sind die Gründe
Wirtschaft

Dow Jones klettert, Ölpreise sinken – das sind die Gründe

By zeit-heute.deMai 7, 20262 Mins Read
Dow Jones klettert, Ölpreise sinken – das sind die Gründe
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„Das schlug ein wie eine Bombe“

Die Märkte setzen jetzt voll auf diese Wette


Aktualisiert am 07.05.2026 – 08:12 UhrLesedauer: 3 Min.

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Händler auf dem Parkett an der New York Stock Exchange (NYSE). (Quelle: Brendan McDermid/Reuters)

An der Wall Street purzeln die Rekorde – und das trotz der angespannten Weltlage. Die Händler setzen dabei vor allem auf eine Entwicklung.

Angesichts der derzeit angespannten Weltlage sollte man meinen, dass die Börsen eher verhalten reagieren. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Aussicht auf ein baldiges Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran, aber auch die anhaltende Begeisterung der Investoren für Künstliche Intelligenz (KI) haben der Wall Street am Mittwoch neue Rekorde beschert.

So gewann der US-Standardwerteindex Dow Jones 1,2 Prozent und kletterte auf 49.911 Punkte. Der technologielastige Nasdaq rückte zwei Prozent auf 25.839 Zähler vor und der breit gefasste S&P 500 legte 1,5 Prozent auf 7.365 Stellen zu. Für den S&P und den Nasdaq waren es neue Höchstwerte. An den Rohstoffmärkten sackten die Ölpreise zeitweise um mehr als zwölf Prozent ab.

„Die Wall Street setzt weiterhin voll auf ihre Wette, dass der Krieg im Nahen Osten nicht erneut eskalieren und den von Unternehmensgewinnen getriebenen Anstieg des Marktes auf Allzeithochs nicht stören wird“, sagte Kyle Rodda, Finanzmarktanalyst bei Capital.com. Grund für die gestiegene Zuversicht sind Nachrichten aus den USA: Demnach stehen die Trump-Regierung und die Mullahs in Teheran kurz vor dem Abschluss eines Abkommens. Das verlautet aus Vermittlerkreisen. Ein Insider aus Pakistan, das in dem Konflikt vermittelt, bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des US-Nachrichtenportals Axios über ein geplantes Memorandum.

US-Präsident Donald Trump hatte von großen Fortschritten gesprochen und eine vorübergehende Aussetzung des US-Geleitschutzes für Handelsschiffe in der Straße von Hormus in Aussicht gestellt. Die Ölpreise gaben im Verlauf rund zwölf Prozent nach und fielen zeitweise auf den niedrigsten Stand seit zwei Wochen. Nordsee-Rohöl der Sorte Brent, das zwischenzeitlich unter 100 Dollar je Fass notiert hatte, lag zum Schluss des Aktienhandels in New York 7,8 Prozent tiefer bei 101,29 Dollar. Die Schlagzeilen hätten an den Börsen „eingeschlagen wie eine Bombe“, sagte IG-Marktanalyst Christian Henke. Allerdings sei eine Einigung noch nicht in trockenen Tüchern.

Anleger griffen bei Gold zu: Das Edelmetall verteuerte sich um 3,1 Prozent auf 4.696,41 Dollar je Feinunze. Die nachlassenden Inflationssorgen ließen die Hoffnung auf sinkende Zinsen aufleben, was dem zinslosen Investment Gold in die Hände spielt.

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