Alessandra Mussolini
Mussolini-Enkelin macht bei „Promi Big Brother“ mit
Aktualisiert am 09.03.2026 – 15:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie begann als Model und ging dann in die Politik. Dieser kehrte Alessandra Mussolini den Rücken. Nun geht es für die Enkelin des Diktators Benito Mussolini ins Reality-TV.
Alessandra Mussolini, eine Enkelin des früheren faschistischen Diktators Benito Mussolini, nimmt an der neuen Staffel des italienischen „Promi Big Brother“ teil. Der TV-Sender Canale 5 hat die Teilnehmerliste von „Grande Fratello VIP“ bekannt gegeben, mit Mussolini als eine der prominentesten Kandidatinnen. Mussolini war lange Zeit politisch aktiv und Abgeordnete im italienischen Parlament sowie im Europaparlament.
Auf Instagram teilte Mussolini ein kurzes Video, in dem sie sich vorstellt und vorfreudig zeigt. „Man muss tanzen, man muss singen. Ich möchte von den anderen lernen“, sagte sie. An mögliche Kritiker ihrer Teilnahme adressiert erklärte sie: „Also so ist es. Akzeptiert es, findet euch damit ab!“ 2020 nahm sie schon an der Tanzshow „Ballando con le stelle“, der italienischen Version von „Let’s Dance“ teil.
Alessandra Mussolini saß von 2004 bis 2008, von 2014 bis 2019 sowie von 2022 bis 2024 im EU-Parlament. Davor und dazwischen war sie Abgeordnete in beiden italienischen Parlamentskammern. Sie gehörte zunächst einer neofaschistischen, rechtsextremen Kleinstpartei an, später der Berlusconi-Partei Forza Italia. Inzwischen ist sie Mitglied der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega von Matteo Salvini. Vor ihrer politischen Karriere war sie als Model, Schauspielerin und Sängerin tätig.
Sie ist die Tochter von Romano Mussolini, dem jüngsten Sohn von Benito Mussolini, und dessen erster Frau Maria Scicolone, der Schwester von Filmstar Sophia Loren. Auf Instagram folgen Mussolini über 60.000 Menschen. Denen präsentiert die 60-Jährige größtenteils Videos ihrer TV‑Auftritte.
In Italien entfachte Alessandra Mussolini in der Vergangenheit mehrfach Kontroversen. So äußerte sie sich etwa in einer Talkshow einmal homophob, Jahre später setzte sie sich dann aber für ein Gesetz ein, das homophobe Gewalt stärker unter Strafe stellt. Von ihrem Großvater wollte sie sich nicht distanzieren.












