Ergebnis

Olympia-Bewerbung: So hat Köln abgestimmt


20.04.2026 – 03:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Köln: Torsten Burmester (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Köln, spricht auf der Bühne am Wahlabend in Köln. (Quelle: Christoph Reichwein/dpa)

17 Städte und Gemeinden entscheiden am Sonntag über eine Olympia-Bewerbung in Nordrhein-Westfalen. Das Kölner Ergebnis gilt dabei als besonders wichtig.

Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester zeigte sich begeistert: „Ich bin wirklich stolz, hier zu stehen, weil der erste Ratsbürgerentscheid Kölns hat dieser Bewerbung, unserer Bewerbung einen Schub verfasst.“ Die Wahlbeteiligung wertete er als besonderes Signal: „Das ist für mich ein großes Zeichen für die Demokratie und ein großes Zeichen, dass die Menschen mitmachen wollen.“ Zugleich mahnte er: „Es gilt aber auch, diejenigen noch zu überzeugen, die weiterhin Kritik äußern, weil wir wollen gemeinsam möglichst mit einer breiten Mehrheit diese Bewerbung unterstützen.“

Auch das Olympische Dorf könnte seine Heimat im Stadtbezirk Chorweiler finden. Mit insgesamt mehr als vier Millionen Menschen durften in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen über eine Olympia-Bewerbung abstimmen als bei den Mitbewerbern München, Hamburg und Berlin. In der deutschen Hauptstadt sieht die Verfassung keine Abstimmung vor, in Hamburg findet diese am 31. Mai statt.

Neben Köln entschieden auch 16 weitere Kommunen am Sonntag über die Olympia-Bewerbung, darunter auch die angrenzenden Städte Pulheim und Leverkusen. In Leverkusen soll die BayArena als Spielstätte für das olympische Fußballturnier genutzt werden. Pulheim soll dagegen die Golf-Wettbewerbe der Männer und Frauen im Golfclub Gut Lärchenhof ausrichten. Hier sprachen sich in einem vorläufigen Ergebnis rund 70 Prozent für eine Bewerbung aus.

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