Debatte um WM-Aus

Cathy Hummels wehrt sich: „Ja, ich darf über Fußball sprechen“

Aktualisiert am 07.07.2026 – 07:40 UhrLesedauer: 3 Min.

Cathy Hummels: Die Influencerin war einst mit dem WM-Star Mats Hummels verheiratet. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON)

Cathy Hummels äußert sich zum WM-Aus der DFB-Elf – und erntet dafür Spott. Jetzt schlägt sie zurück und macht deutlich, was ihr niemand absprechen kann.

Cathy Hummels hat auf Kritik reagiert, die sie nach Aussagen zum Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft erhalten hatte. In einem Video auf Instagram verteidigt sie ihr Recht, sich zum Fußball zu äußern.

Zuvor war Hummels in einem Video des Accounts „absolut.fussball“ zu sehen bzw. zu hören, in dem es um den Abgang von Bundestrainer Julian Nagelsmann und den Umgang mit ihm in den sozialen Medien ging. „Viele Kommentare sind wirklich unter der Gürtellinie gewesen. Und das finde ich auch nicht in Ordnung. Auch rassistische Beleidigungen gegenüber dem Team geht gar nicht“, sagt Cathy Hummels. Zugleich bezeichnete sie das Ausscheiden als „einzig logische Konsequenz“.

Zahlreiche kritische Kommentare an Hummels

Nagelsmann sei „ein Mensch wie wir alle“ und habe „beruflich versagt“, so die Aussagen von Hummels in dem Video. Man dürfe einem Trainer sagen, dass seine Leistung schlecht gewesen sei, und dass er gehen solle. Der Trainer sei am Ende freiwillig gegangen – wobei Zweifel anklangen: „Ob das so freiwillig war, schauen wir einfach mal, wie sich das weiterentwickelt. Ich kann es mir nicht vorstellen. Es wurde ihm bestimmt nahegelegt.“ Zum Schluss folgte die spitze Bemerkung: „Jetzt kann er ja mit Lena Fahrrad fahren gehen.“ Eine Anspielung darauf, dass es Kritik aus der Nationalelf gegeben hatte, dass Nagelsmann mit seiner Frau Lena mit dem Fahrrad zum Training gefahren war.

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Unter dem Video sammelten sich zahlreiche kritische Kommentare. Viele Nutzerinnen und Nutzer sprachen Hummels die Berechtigung ab, sich zum Fußball zu äußern – mit Fragen wie „Seit wann ist die Expertin für Fußball?“, „Wieso gibt die ihren Senf dazu?“ oder „Wie kann sie seine Leistungen beurteilen?“. Andere kritisierten den Widerspruch, sich einerseits gegen Hass zu positionieren, andererseits aber mit dem Fahrrad-Kommentar selbst nachzutreten. Wieder andere wandten inhaltlich ein, dass ein WM-Aus nicht automatisch ein berufliches Versagen des Trainers bedeute, da Erfolg und Misserfolg im Teamsport von vielen Faktoren abhängen würden.

Darauf reagiert Hummels nun in ihrem eigenen Clip. „Darf ich mich als Cathy Hummels zum Thema Fußball-Weltmeisterschaft äußern?“, fragt sie zu Beginn. Ihre Antwort fällt eindeutig aus: „Ja, Leute, das darf ich und ja, das kann ich auch.“ Um die Leistung des Teams zu beurteilen, brauche sie keine besondere Qualifikation: „Weil, um zu beurteilen, dass das eine schlechte Leistung war, muss ich keine Expertin sein. Denn es ist einfach offensichtlich.“

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