Wechsel im Tor
Neuer vor Rückkehr: Wem jetzt das WM-Aus droht
19.05.2026 – 11:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Mit seiner Rückkehr ins DFB-Team wird Manuel Neuer einen der bisherigen Torhüter aus dem Kader verdrängen. Für diese Kandidaten könnte der WM-Traum platzen.
Jetzt also doch: Nach Monaten der Diskussion hat sich Julian Nagelsmann offenbar entschieden. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, plant der Bundestrainer mit Bayern-Torwart Manuel Neuer als Nummer eins im deutschen Tor bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Neuer war nach der Heim-EM vor zwei Jahren eigentlich aus der Nationalmannschaft zurückgetreten, hat sich nun aber Berichten zufolge zu einem Comeback bereiterklärt. Das hat Folgen: Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann, der während der WM-Qualifikation das DFB-Tor hütete, muss sich mit der Rolle als Nummer zwei begnügen. Er soll dem Bundestrainer in einem Telefonat bereits mitgeteilt haben, dafür zur Verfügung zu stehen.
Neuers Rückkehr hat Folgen
Folgen hat die Rückkehr Neuers aber auch für die Zusammensetzung des weiteren Torwartteams. Davon ausgehend, dass Nagelsmann nur drei Torhüter mit zur WM nehmen möchte, müsste einer der bisherigen DFB-Torhüter seine Hoffnungen auf eine Turnierteilnahme begraben.

Die bisherige Nummer zwei, Alexander Nübel vom VfB Stuttgart, dürfte in der Favoritenrolle für den Platz als dritter Torwart sein. Sollte er tatsächlich nominiert werden, würde das jedoch bedeuten, dass einer der bisherigen dritten Torhüter leer ausgeht. Dazu gehört unter anderem Augsburgs Finn Dahmen, der die komplette WM-Qualifikation sowie die Freundschaftsspiele im März als Nummer drei bestritt, und sich damit große Hoffnungen auf einen WM-Platz machen durfte.
Jonas Urbig glänzt beim FC Bayern
Ein weiterer Name, der bislang als potenzielle Nummer drei bei der WM gehandelt wurde: Jonas Urbig. Neuers Ersatzmann beim FC Bayern bekam in der abgelaufenen Saison viel Einsatzzeit, durfte sich auch auf höchstem Niveau in der Champions League beweisen und überzeugte dabei. Nagelsmann berief ihn für die Testspiele im März erstmals in den Kader, allerdings musste er verletzt wieder abreisen. Sein Trumpf ist aber sicherlich die eingespielte Dynamik mit Neuer. Nicht auszuschließen, dass er Nübel im Kampf um den Platz als Nummer drei doch noch ausstechen kann.













