Fatales Unglück auf Fernpassstraße
Deutsche Senioren stürzen in Tiroler Schlucht
30.09.2026 – 13:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei deutsche Rentner fahren durch Tirol. Auf einer der wichtigsten Bergstraßen unterläuft dem Mann ein verhängnisvoller Fahrfehler.
Bei einem schweren Unfall in Österreich ist ein 77 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Karlsruhe tödlich verunglückt. Seine 76 Jahre alte Ehefrau erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Der Unfall ereignete sich laut Polizei am Dienstag um kurz vor 15 Uhr auf der Tiroler Fernpassstraße. Die B179 gilt als eine der wichtigsten Bergstraßen in Tirol, sie schlängelt sich durch die Tiroler Alpen und verbindet den Bezirk Reutte mit dem Inntal. Jeden Tag nutzen sie durchschnittlich 14.700 Fahrzeuge.
Am Dienstagnachmittag war das Seniorenpaar aus Baden-Württemberg in Richtung Norden unterwegs. In einer Rechtskurve kam der Senior von der Fahrbahn ab. Laut Polizei geriet er aus unbekannter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Lkw.
Durch den Zusammenstoß wurde das Auto nach rechts von der Straße geschleudert. Der Wagen stürzte den Beamten zufolge in eine etwa 15 bis 20 Meter tiefe, angrenzende Schlucht. Die Feuerwehr sprach von einem Graben.
Im Einsatz war neben einem Notarzthubschrauber, dem Roten Kreuz und der Feuerwehr auch die Bergrettung Reutte. Die schwer verletzte Frau wurde in ein bayerisches Krankenhaus im Landkreis Garmisch-Partenkirchen geflogen.












