Die Analyse zeigt außerdem, welche Lebensmittel besonders häufig mit besserer geistiger Gesundheit verbunden waren. Dazu gehörten vor allem: Gemüse und Fisch. Auch ein moderater Weinkonsum war mit einem geringeren Risiko für den kognitiven Abbau verbunden. Das Ergebnis sollte den Studienautoren zufolge jedoch mit Vorsicht interpretiert werden.
Dagegen zeigten rotes Fleisch, stark verarbeitete Fleischprodukte, frittierte Kartoffeln und zuckerhaltige Getränke eher ungünstige Zusammenhänge.
Die Forscher betonen jedoch: Die Studie zeigt Zusammenhänge, aber keine direkte Ursache-Wirkung-Beziehung. Dennoch passt das Ergebnis zu früheren Erkenntnissen.
Der Mediziner Dung Trinh, der selbst nicht an der Studie beteiligt war, erklärt in „Medical News Today“, dass die DASH-Diät wahrscheinlich dabei hilft, das Risiko kognitiver Beeinträchtigungen zu senken, weil sie Systeme verbessert, die eng mit der Gehirngesundheit verknüpft sind: Sie verbessert die Blutdruckregulation, den Stoffwechsel sowie die Gefäßgesundheit und vermindert Entzündungsreaktionen. „Das Gehirn ist stark von gesunden Blutgefäßen und einem stabilen Stoffwechsel abhängig“, sagt er.
Er ermutigt Menschen zudem dazu, den ersten Schritt in Richtung gesunder Ernährung zu gehen: „Man braucht keine ‚perfekte‘ oder exotische Diät – stetige, praktische Verbesserungen der allgemeinen Essgewohnheiten scheinen von Bedeutung zu sein, insbesondere ab der Lebensmitte.“










