Vorwürfe von seiner Familie
Marcel Remus: „Das ist eine schwierige Situation“
23.08.2026 – 12:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor 20 Jahren wanderte er nach Mallorca aus, ist heute erfolgreich als Immobilienmakler. Beim Rückblick auf seine Kindheit und seine familiäre Situation wird Marcel Remus emotional.
Immobilienmakler Marcel Remus hat in einem Gespräch für eine Serie über ihn über sein Privatleben gesprochen. Der heute 39-Jährige erlangte einst durch Vox-Dokuserien wie „Goodbye Deutschland“ oder „mieten, kaufen, wohnen“ Bekanntheit. Jetzt zeigt RTL+ eine Doku über Remus mit dem Titel „Millionen-Makler Marcel Remus ganz privat“.
Als Marcel Remus vor zwei Jahrzehnten auf Mallorca Fuß fassen wollte, wurde er von vielen belächelt, heute verdient er mit seiner Arbeit monatlich einen sechsstelligen Betrag. Seine Kindheit war schwierig. Schon früh musste er eine Brille tragen. Seine Mutter Silke Remus sagte in dem Format: „Diese Brillengläser waren so dick, dass man seine Augen nur noch ganz verschwommen sehen konnte.“ Er hatte Minus zehn Dioptrien, wurde wegen der starken Brille lange gemobbt. Marcel Remus sagte: „Die Schulzeit war eine Katastrophe.“
- Sechsstelliger Betrag im Monat: So viel verdient Marcel Remus
Rückblickend habe genau das zu seinem heutigen Erfolg beigetragen, wie er sagte. Lehrer hätten ihm aufgrund seiner schlechten Noten zudem empfohlen, das Gymnasium zu verlassen. „Das ist ein Thema, das mich heute noch motiviert“, sagte Marcel Remus.
Remus verdient heute Millionen, wisse eigenen Aussagen zufolge aber auch, wie es ist, „nichts im Kühlschrank“ zu haben. Sein Vater habe drei Firmen in den Sand gesetzt. In der Doku sagte er im Gespräch mit Frauke Ludowig: „Das war sehr, sehr hart. Ich war damals 15, 16 Jahre alt, gerade Pubertät. Wenn das natürlich die Schulkollegen und Leute im Dorf mitbekommen haben, das war alles nicht so toll und nicht so nett.“
„Das Thema Geld und Familie ist schwierig“
Remus‘ Mutter lebt seit fast 20 Jahren von seinem Vater getrennt, er hat sie verlassen. „Das war super emotional für mich. Das war eine Zeit, in der ich echt nicht verstanden habe, warum das so gekommen ist“, sagte Remus. Und: „Das Verhältnis war komplett zerrüttet.“ Man habe sich wieder ein wenig angenähert, spreche heute drei-, viermal im Jahr miteinander. Doch Remus verriet auch, dass er von der Familie häufig vorgeworfen bekomme, dass er beispielsweise für Tiere auf Mallorca spende, aber seine Verwandtschaft nicht finanziell unterstütze. „Das ist eine schwierige Situation“, sagte er. „Das Thema Geld und Familie ist schwierig.“
Grundsätzlich betonte Marcel Remus: „Geld macht nicht glücklich, aber es entspannt dich.“ Er arbeitet zwischen 12 und 15 Stunden am Tag, auch am Wochenende und an Feiertagen trifft er Kundinnen und Kunden. In einer Beziehung ist er nicht.











