Partnerin von AfD-Landeschef
Aus dieser Sendung kennen Sie die Ehefrau von Ulrich Siegmund
06.09.2026 – 19:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Julia Siegmund ist im Wahlkampf meist an der Seite des AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt zu sehen. Am Sonntagabend geht er als Wahlsieger hervor.
Im Wahlkampf vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist neben dem AfD-Spitzenkandidaten eine Frau im Fokus der Fernsehkameras: Julia Siegmund, die Frau des AfD-Landeschefs Ulrich Siegmund. Seit rund zehn Jahren sind die beiden ein Paar und leben mit ihrer Familie in Tangermünde, im Norden von Sachsen-Anhalt. Während ihr Mann um das Amt des Ministerpräsidenten kämpft, arbeitet sie als pädagogische Mitarbeiterin an der Comenius-Sekundarschule in Stendal. Dort unterstützt sie unter anderem den Schulalltag und die Betreuung der Schüler.
Julia Siegmund hat eine Tochter aus einer früheren Beziehung. 2019 gewährte sie in der Vox-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ einen seltenen privaten Einblick in ihr Privatleben. Damals trat sie noch als Julia Witte auf und suchte ein Brautkleid für die Hochzeit mit dem Politiker. Dabei erzählte sie auch vom Heiratsantrag – Ulrich Siegmund hatte ihr während eines Urlaubs in Vietnam die Frage gestellt. Ihren späteren Ehemann beschrieb sie als „offen und spontan und witzig“.
Klare Unterstützung für die AfD
Aus ihrer politischen Einstellung macht die pädagogische Fachkraft keinen Hehl. In sozialen Medien positioniert sie sich als Unterstützerin ihres Mannes und der AfD. Auf Instagram veröffentlichte sie etwa ein Foto mit AfD-Parteichefin Alice Weidel. Auch bei Wahlkampfveranstaltungen ihres Mannes ist sie regelmäßig an seiner Seite. Bei einem Auftritt hielt sie ein Herz mit einem Foto Siegmunds und dem Schriftzug „Deutschland zuerst“ hoch.
Damit bleibt sie zwar selbst ohne politisches Amt, ist aber Teil des öffentlichen Wahlkampfs. Siegmund hat seine Frau dabei selbst als wichtige Unterstützung beschrieben. Sie halte ihm den Rücken frei, sagte er bei einem Auftritt.
Auch an ihrem Arbeitsplatz geriet Julia Siegmund bereits in den Fokus der Öffentlichkeit. An der Comenius-Sekundarschule sorgte der Fall des Lehrers Max Heckel für Aufsehen. Er war im August 2025 abgemahnt worden, nachdem er im Unterricht erklärt hatte, warum er die AfD nicht wähle. Ob sie an der Abmahnung beteiligt war, ist allerdings nicht bekannt, ihr Mann wies Mitwirkung zurück.











