Ein weiterer Unterschied zwischen Pension und Rente war lange Zeit die Steuerpflicht. So mussten Pensionäre ihre Bezüge schon immer voll versteuern (mehr dazu unten), während das für gesetzliche Renten erst seit 2005 schrittweise gilt.
Wie hoch ist die Beamtenpension?
Beamte erhalten als Pension maximal 71,75 Prozent der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge des letzten Amtes. Der genaue Satz ist abhängig von der geleisteten Dienstzeit – pro Jahr erhöht er sich um 1,79375 Prozentpunkte. Um den maximalen Satz zu bekommen, müssen sie 40 Jahre Dienstzeit erreichen.
Laut Versorgungsbericht der Bundesregierung lag der durchschnittliche Ruhegehaltssatz zum Stichtag 1. Januar 2025 bei den Beamtinnen und Beamten sowie Richterinnen und Richtern des unmittelbaren Bundesbereiches für den Bestand 66,7 Prozent. Für die Versorgungszugänge lag der durchschnittliche Ruhegehaltssatz 2024 bei 66,9 Prozent. Je nach Beschäftigungsbereich und Qualifikation weichen die Höhen der Ruhegehälter stark voneinander ab.
Durchschnittliche Bruttomonatsruhegehälter für Versorgungsempfänger im Januar 2025:
| Bereich | Männer | Frauen |
|---|---|---|
| Bund | 3.173 Euro | 2.474 Euro |
| Länder | 3.878 Euro | 3.192 Euro |
| Gemeinden | 3.753 Euro | 2.948 Euro |
| Bahn | 2.896 Euro | 2.557 Euro |
| Post | 2.767 Euro | 2.346 |
Wie wird die Beamtenpension finanziert?
Im Gegensatz zur beitragsfinanzierten gesetzlichen Rente werden Beamtenpensionen in der Regel aus den Haushalten des Bundes und der Länder bezahlt – also aus Steuermitteln. Seit 1999 baut der Bund eine Versorgungsrücklage auf, indem er 0,2 Prozentpunkte von jeder Erhöhung der Bezüge einbehält. Außerdem beteiligen sich das Bundeseisenbahnvermögen und die Postbeamtenversorgungskasse an den Rücklagen.
Die Rücklage soll ab 2032 zur Finanzierung eingesetzt werden und den Bundeshaushalt entlasten. Zusätzlich gibt es für Bundesbeamte, die nach dem 31. Dezember 2006 neu eingestellt wurden, den „Versorgungsfonds des Bundes“. Seit 2008 finanziert bereits der „Versorgungsfonds der Bundesagentur für Arbeit“ einen Teil der Ausgaben dieser Behörde.
Laut dem Bundesinnenministerium hatte der Bund 2023 Versorgungsausgaben von rund 6,8 Milliarden Euro für Beamte, Richter und Berufssoldaten im Ruhestand – inklusive der Hinterbliebenenversorgung.
Wie wird die Beamtenpension versteuert?
Pensionen müssen Sie grundsätzlich in voller Höhe als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit versteuern. Treten Sie in den Ruhestand ein, ändert sich steuerlich also nicht viel für Sie: Ihr ehemaliger Dienstherr behält weiter jeden Monat Lohnsteuer ein und in der Steuererklärung tragen Sie statt des Gehalts nun das Ruhegehalt in der Anlage N ein.












