Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Wer darf die neue Spritsorte tanken – und wer nicht?

Wer darf die neue Spritsorte tanken – und wer nicht?

November 6, 2026
Monika Gruber kritisiert in München Spott über Aiwangers Tod im Netz

Monika Gruber kritisiert in München Spott über Aiwangers Tod im Netz

November 6, 2026
Lahme Ente oder gefährlich wie nie? Wahlnachlese bei „Illner“

Lahme Ente oder gefährlich wie nie? Wahlnachlese bei „Illner“

November 6, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Bombendrohungen in Europa: „Hier passen zwei Versionen“
Panorama

Bombendrohungen in Europa: „Hier passen zwei Versionen“

By zeit-heute.deNovember 6, 20263 Mins Read
Bombendrohungen in Europa: „Hier passen zwei Versionen“
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Flugzeuge umgeleitet, Kampfjets im Einsatz

Bombendrohungen in Europa: Experten erklären Muster


Aktualisiert am 06.11.2026 – 02:31 UhrLesedauer: 3 Min.

Frankreich, Evreux: Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Aer Lingus ist auf dem Militärflugplatz Évreux zu sehen, nachdem ein Flug von Dublin nach Rom aufgrund von Berichten über Bombendrohungen gegen mehrere Flüge in ganz Europa nach Frankreich umgeleitet worden war.Vergrößern des Bildes

Ein Airbus A320 auf dem Militärflugplatz Évreux: Wegen Bombendrohungen sind Flüge in ganz Europa nach Frankreich umgeleitet worden. (Quelle: Thomas Padilla/dpa)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Europaweit reißen Bombendrohungen den Flugverkehr aus dem Takt. Umleitungen, Sonderlandungen und Kampfjeteinsätze zeigen, wie verwundbar das System ist. Wer hinter den Drohungen steckt, ist bislang unklar. Doch Sicherheitsexperten sehen klare Muster.

Etliche Bombendrohungen haben am Donnerstag den europäischen Flugverkehr massiv gestört. Betroffen waren Flüge rund um Dublin, Rom, Mailand, Warschau, Brüssel und Helsinki. Mehrere Maschinen mussten außerplanmäßig landen, andere wurden von Kampfjets begleitet.

In Bukarest durchsuchten Spezialisten des rumänischen Inlandsgeheimdienstes SRI ein Flugzeug mit 182 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern, fanden aber keinen Sprengstoff. Auch in Kopenhagen und Salzburg rückten Einsatzkräfte aus. Bereits am Dienstag hatte es ähnliche Drohungen gegeben. Wer die Bombendrohungen zu verantworten hat und ob die Fälle zusammenhängen, ist zurzeit noch nicht geklärt. Der Sicherheitsexperte Manuel Atug sieht aber mehrere Möglichkeiten.

Russland, Extremisten, Trittbrettfahrer – alles ist möglich

„Eine Möglichkeit wären Akteure, die aus Spaß am Schaden oder um andere aktiv zu schädigen, solche Bombendrohungen aussprechen. Vergleichbar mit dem Swatting, bei dem Fakeanrufe dazu führen, dass Sondereinsatzkommandos zu den Opfern ausgesendet werden.“

Eine andere wesentliche Möglichkeit wäre ein hybrider Angriff. „Die dahinterstehende Logik wäre die Destabilisierung der Bevölkerung. Dazu gehören auch Angriffe auf oder Sabotage kritischer Infrastrukturen“, erläutert Atug im Gespräch mit t-online. „Wenn europaweit mehrere Flughäfen von solchen Drohungen betroffen sind und daraufhin den Betrieb einstellen oder Flüge umleiten müssen, hat das erhebliche Folgen: Passagiere sind verärgert, es entstehen wirtschaftliche Schäden und hohe Kosten.“ Gleichzeitig werde der Eindruck vermittelt, dass der Staat und die Strafverfolgungsbehörden nicht in der Lage sind, solche Vorfälle zu verhindern.

Manuel Atug
Manuel Atug (Quelle: Manuel Atug)

Zur Person

Manuel Atug ist Sicherheitsexperte, Gründer und Sprecher der Arbeitsgruppe Kritische Infrastrukturen (AG KRITIS). Er ist regelmäßig für die Bundesregierung und die Bundesländer als Sachverständiger in Fragen der Cybersicherheit und des Katastrophenschutzes tätig.

„Entscheidend ist letztlich, welche Motivation die jeweiligen Akteure haben und welches Ziel sie verfolgen“, so Atug. „Grundsätzlich passen beide Szenarien zu diesem Muster: Entweder handelt es sich um Personen, die schlicht Spaß daran haben, andere zu terrorisieren oder zu stören und zu zerstören. Oder es sind Akteure, die gezielt demonstrieren wollen, wie leicht sie mit einfachen Mitteln ein System lahmlegen und erhebliche Störungen verursachen können. Beide Varianten sind denkbar.“

Atug warnt vor vorschnellen Schuldzuweisungen. Russland könnte ebenso dahinterstecken wie die Störer aus Spaß, einzelne Extremisten oder Trittbrettfahrer. „Im Moment ist jede dieser Erklärungen eine Hypothese. Wer jetzt schon eine davon zur Wahrheit erklärt, ersetzt Ermittlungen durch Spekulation und vergrößert die Verunsicherung in der Bevölkerung.“

„Das Ziel scheint Störung – nicht Zerstörung – zu sein“

Der Terrorexperte Peter Neumann äußerte unterdessen einen konkreteren Verdacht. „Das Muster spricht für eine breit angelegte Störaktion. Weder Fluggesellschaften noch Flugrouten oder Nationalitäten bilden einen gemeinsamen Nenner“, schrieb er auf der Plattform X. Offenbar gehe es darum, möglichst viel Unsicherheit im europäischen Luftverkehr zu erzeugen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Jugendliche werfen 200 Steine auf Autobahn

Jugendliche werfen 200 Steine auf Autobahn

Sex-Wettbewerb in Kaserne: Ermittlungen gegen fünf Bundeswehrsoldaten

Sex-Wettbewerb in Kaserne: Ermittlungen gegen fünf Bundeswehrsoldaten

„Tragödie“ um Pferdezucht – Gift-Pflanze löst viele Todesfälle aus

„Tragödie“ um Pferdezucht – Gift-Pflanze löst viele Todesfälle aus

Kleinstadt nach Leichenfund erschüttert: Senior unter Mordverdacht

Kleinstadt nach Leichenfund erschüttert: Senior unter Mordverdacht

Polizei stoppt Ermittlungen nach Geständnis

Polizei stoppt Ermittlungen nach Geständnis

Toter 13-Jähriger in Hotel – Mutter unter Verdacht

Toter 13-Jähriger in Hotel – Mutter unter Verdacht

Zu diesem Muster passen zwei Szenarien

Zu diesem Muster passen zwei Szenarien

Baumarkt brennt in Wedel: Feuerwehr-Großeinsatz – Traditionsfirma betroffen

Baumarkt brennt in Wedel: Feuerwehr-Großeinsatz – Traditionsfirma betroffen

Begleiter lässt 17-Jährige allein an Zugspitze zurück

Begleiter lässt 17-Jährige allein an Zugspitze zurück

Redakteurfavoriten
Monika Gruber kritisiert in München Spott über Aiwangers Tod im Netz

Monika Gruber kritisiert in München Spott über Aiwangers Tod im Netz

November 6, 2026
Lahme Ente oder gefährlich wie nie? Wahlnachlese bei „Illner“

Lahme Ente oder gefährlich wie nie? Wahlnachlese bei „Illner“

November 6, 2026
Nächster Pilot liegt wegen Mexiko-Virus flach

Nächster Pilot liegt wegen Mexiko-Virus flach

November 6, 2026
Diese Gruppen können sich von der Gebühr befreien

Diese Gruppen können sich von der Gebühr befreien

November 6, 2026
Neueste
Owen Wilson und Rhea Seehorn im Interview

Owen Wilson und Rhea Seehorn im Interview

November 6, 2026
Bombendrohungen in Europa: „Hier passen zwei Versionen“

Bombendrohungen in Europa: „Hier passen zwei Versionen“

November 6, 2026
Das ist der häufigste Geburtstag

Das ist der häufigste Geburtstag

November 6, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.