Alarm in der Luft
Bombendrohungen: Passagierjet ändert Route
Aktualisiert am 06.11.2026 – 11:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Welle an Bombendrohungen auf Passagierflugzeuge reißt nicht ab. Am Freitag sind erneut mehrere Maschinen betroffen.
Erneut hat es Bombendrohungen gegen mehrere europäische Flüge gegeben. Die tschechische Polizei teilte auf der Plattform X mit, es sei eine „größere Anzahl von Flugzeugen“ betroffen, die vom Prager Airport abfliegen oder dort ankommen sollten. Man habe „notwendige Sicherheitsmaßnahmen“ ergriffen, hieß es weiter.
Die italienische Zeitung „La Repubblica“ meldete unterdessen, ein Flug von Prag nach Rom sei wegen einer Bombendrohung nach Venedig umgeleitet worden. Berichte gibt es auch über eine Bombendrohung auf einem Flieger von Rom nach Lissabon.
- „Heute wird euer Himmel rot“: Bombendrohungen in Europa – Wer verbirgt sich hinter „Männerstaat“?
Bereits am Dienstag und Donnerstag waren mehrere Drohungen gegen innereuropäische Flüge eingegangen. Unter anderem waren Flüge nach Rom, Warschau, Prag und Bukarest betroffen. Hinweise auf tatsächliche Sprengsätze wurden bislang nicht gefunden.
Bombendrohungen: Steckt russische Gruppe dahinter?
Wer hinter den Drohungen steckt, ist bislang unklar. In einer Nachricht, die an mehrere E-Mail-Adressen des Flughafens von Sofia geschickt wurde und die die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte, hieß es, es seien Sprengkörper auf mehreren Flügen und im Flughafen platziert worden. „Wir, die Kämpfer des Männerstaats, werden mit unseren heutigen Taten in die Geschichte eingehen. Euer feministisches Regime wird sich für immer daran erinnern“, hieß es weiter.
In Russland gibt es eine rechtsextreme und antifeministische Gruppierung namens „Männerstaat“. Zunächst ließ sich nicht verifizieren, ob sie hinter der Nachricht steckt. Die Gruppierung hat nach den Worten von Lou Osborn von der NGO Inpact, die sich auf die Überwachung geheimer russischer Aktivitäten spezialisiert hat, tausende Mitglieder und unterstützt den Krieg gegen die Ukraine.











