Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Mann soll Partnerin über 16 Jahre hinweg vergewaltigt haben

Mann soll Partnerin über 16 Jahre hinweg vergewaltigt haben

August 21, 2026
Neue Vorsorge zeigt erste Erfolge

Neue Vorsorge zeigt erste Erfolge

August 21, 2026
Diese Fallen sollten Sie kennen

Diese Fallen sollten Sie kennen

August 21, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Blutwäsche könnte PFAS und Mikroplastik entfernen
Gesundheit

Blutwäsche könnte PFAS und Mikroplastik entfernen

By zeit-heute.deAugust 21, 20263 Mins Read
Blutwäsche könnte PFAS und Mikroplastik entfernen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

PFAS und Mikroplastik

Dieses Verfahren wäscht „Ewigkeitschemikalien“ aus dem Blut


21.08.2026 – 12:17 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Blutprobe (Symbolbild): PFAS und Mikroplastik lassen sich im menschlichen Blut nachweisen. (Quelle: FG Trade Latin/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Lassen sich Schadstoffe aus dem Blut „waschen“? Eine Studie legt genau das nahe. Eine Therapie gegen stark erhöhte Blutfette könnte PFAS und womöglich sogar Mikroplastik aus dem Blut entfernen.

Bei einer Apherese handelt es sich um eine Art Blutwäsche: Außerhalb des Körpers entfernt eine Maschine gezielt bestimmte Bestandteile oder schädliche Stoffe aus dem Blut. Anschließend wird das gereinigte Blut zurückgeführt.

Zum Einsatz kommt das Verfahren etwa bei Menschen, die schwere Fettstoffwechselstörungen haben, die sich über die Ernährung und mit Medikamenten nicht ausreichend unter Kontrolle bringen lassen. Bei den Betroffenen werden mit der Apherese vor allem bestimmte Blutfette wie LDL-Cholesterin herausgefiltert.

Allerdings scheint die Apherese nicht nur unerwünschte Blutbestandteile aus dem Körper zu waschen: In einer Studie entfernte sie bei Patienten überraschend auch sogenannte Ewigkeitschemikalien. Bei Mikro- und Nanoplastik fanden Forscher ebenfalls Hinweise auf einen Rückgang.

  • Das sagt eine Expertin: PFAS im Trinkwasser – wie schütze ich mich?
  • Unsichtbar: Wie sicher ist unser Leitungswasser wirklich?

Untersuchung mit 34 Patienten

An der Studie nahmen 34 Erwachsene teil, die wegen einer Fettstoffwechselstörung oder Autoimmunerkrankung eine Apherese erhielten. Die Forscher nahmen bei ihnen unmittelbar vor und nach zwei Behandlungen Blutproben, um diese zu untersuchen.

Dabei zeigte sich: Wie beabsichtigt, waren unter anderem LDL-Cholesterin, Lipoprotein(a) (ein stark genetisch bestimmter Blutfettwert) sowie Entzündungswerte gesunken. Aber nicht nur das. Ein Labor untersuchte Blutproben von 14 Patienten und stellte fest, dass sich die Konzentration von vier häufigen PFAS nach der Apherese um bis zu 25 Prozent reduziert hatte. Ein zweites, unabhängiges Labor analysierte zusätzlich Proben von vier Patienten. Dort waren die Werte – je nach PFAS – im Durchschnitt um etwa 44 bis 76 Prozent gefallen.

Was sind PFAS?

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Dahinter steckt eine große Gruppe künstlich hergestellter Chemikalien, die unter anderem wasser-, fett- und schmutzabweisend wirken. Sie finden sich deshalb in vielen Alltagsprodukten – etwa in Antihaftbeschichtungen von Pfannen und Backformen, fettabweisenden Lebensmittelverpackungen, Imprägniermitteln für Textilien und Leder, Outdoor-Kleidung, Wanderschuhen oder bestimmten Beschichtungen für Displays und Brillengläser. Weil viele PFAS kaum abbaubar sind, werden sie „Ewigkeitschemikalien“ genannt und können sich in Umwelt, Menschen und Tieren anreichern. Für einige PFAS gibt es Hinweise auf Schäden an Leber, Hormon- und Immunsystem, Störungen des Fettstoffwechsels sowie ein erhöhtes Krebsrisiko.

Zwar lassen sich die Prozentzahlen nicht direkt miteinander vergleichen, weil die Labore unterschiedlich viele Proben untersuchten und verschiedene Messverfahren einsetzten. Die grundsätzliche Beobachtung stimmte aber überein: Nach der Apherese waren deutlich weniger PFAS im Blut nachweisbar.

Außerdem fanden die Forscher die Chemikalien in der Flüssigkeit wieder, die von dem Apheresegerät herausgefiltert und verworfen wurde. Das spricht dafür, dass die Behandlung die Stoffe tatsächlich aus dem Blut entfernt hat.

Lässt sich auch Mikroplastik aus dem Blut filtern?

Die Forscher wollten darüber hinaus wissen, ob die Apherese das Blut auch von winzigen Kunststoffpartikeln (Mikroplastik) befreien könnte. Dafür untersuchten sie bei vier Patienten verschiedene Kunststoffarten im Blut – jeweils vor und nach der Behandlung.

  • Polyethylen, das zum Beispiel in Folien und Verpackungen steckt, nahm nach der Apherese bei allen vier Personen ab.
  • Polyvinylchlorid (PVC), das unter anderem in Bodenbelägen, Kabeln oder Schläuchen verwendet wird, sank bei drei von vier Patienten.
  • Bei anderen Kunststoffen zeigte sich dagegen kein einheitliches Bild.
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Neue Vorsorge zeigt erste Erfolge

Neue Vorsorge zeigt erste Erfolge

Tumor erkennen – Arten und Unterschiede

Tumor erkennen – Arten und Unterschiede

Ist eine Überdosis Paracetamol gefährlich für die Gesundheit?

Ist eine Überdosis Paracetamol gefährlich für die Gesundheit?

mRNA-Impfung gegen Hautkrebs – Ist der Durchbruch nah?

mRNA-Impfung gegen Hautkrebs – Ist der Durchbruch nah?

Gesetzliche Krankenversicherung: Experten fordern weitreichende Reformen

Gesetzliche Krankenversicherung: Experten fordern weitreichende Reformen

Das sind die harntreibendsten Getränke

Das sind die harntreibendsten Getränke

Erfolg bei mRNA-Hautkrebs-Impfstoff: Moderna-Aktie verdoppelt sich

Erfolg bei mRNA-Hautkrebs-Impfstoff: Moderna-Aktie verdoppelt sich

Absencen – Neurologe erklärt, was es mit der Diagnose auf sich hat

Absencen – Neurologe erklärt, was es mit der Diagnose auf sich hat

Mangelernährung in Kliniken wird oft übersehen

Mangelernährung in Kliniken wird oft übersehen

Redakteurfavoriten
Neue Vorsorge zeigt erste Erfolge

Neue Vorsorge zeigt erste Erfolge

August 21, 2026
Diese Fallen sollten Sie kennen

Diese Fallen sollten Sie kennen

August 21, 2026
Warum Motoren mal längs und mal quer eingebaut sind

Warum Motoren mal längs und mal quer eingebaut sind

August 21, 2026
Apple Music will KI-Songs klar kennzeichnen

Apple Music will KI-Songs klar kennzeichnen

August 21, 2026
Neueste
Said El Mala verlängert beim 1. FC Köln: Umfrage zur Vertragsverlängerung

Said El Mala verlängert beim 1. FC Köln: Umfrage zur Vertragsverlängerung

August 21, 2026
Städte für Pflege-Vollversicherung – mehr Sozialhilfekosten

Städte für Pflege-Vollversicherung – mehr Sozialhilfekosten

August 21, 2026
Biathlon-Legende Tiril Eckhoff macht Erkrankung öffentlich

Biathlon-Legende Tiril Eckhoff macht Erkrankung öffentlich

August 21, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.