Protest in Hamburg
Aktivisten legen Uni-Gebäude lahm
Aktualisiert am 02.11.2026 – 10:12 UhrLesedauer: 1 Min.
Am frühen Morgen blockieren Demonstranten Zugänge einer Hamburger Uni-Fakultät. Sie begründen die Aktion mit der Finanzierung der Rüstungsindustrie.
Mehrere junge Demonstranten haben am Montagmorgen die Eingänge der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg versperrt. Dazu stellten sie Bauzäune und Müllcontainer vor die Zugänge des Gebäudes, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur beobachtete. Die Polizei bestätigte die Demonstration.
Auf Transparenten in englischer Sprache forderten die Demonstranten unter anderem die Befreiung aller unterdrückten Menschen und riefen zu Boykott und Widerstand auf. Eine vermummte Aktivistin erklärte, man blockiere die Fakultät unter anderem, weil mittlerweile jeder dritte Euro in die Kriegsindustrie fließe anstatt in die Bildung. Zudem solidarisiere man sich mit den Streikenden überall in Europa.
Zwei weitere Demonstrationen an der Uni
Neben dieser Versammlung gab es eine weitere an der WiSo-Fakultät, bei der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Angaben der Polizei ihre Solidarität mit der ersten Demo bekunden wollten. Zudem wurde am Allendeplatz demonstriert. Einer der Teilnehmer an der WiSo-Fakultät sagte der Nachrichtenagentur dpa, sie seien Studierende der Universität und solidarisch mit „Gen Z regelt“, aber nicht über diese Initiative organisiert.
Die Polizei bestätigte eine Versammlungslage. Insgesamt gibt es den Polizeiangaben zufolge drei Demonstrationen, in denen unter anderem Forderungen im Bildungskontext gestellt werden. Die Teilnehmerzahl wurde jeweils im unteren zweistelligen Bereich angegeben.











