Dieselskandal
Neue Strafprozesse gegen Ex-VW-Manager
02.11.2026 – 05:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Am Landgericht Braunschweig beginnt ein neues Strafverfahren zum VW-Dieselskandal. Drei ehemalige Führungskräfte müssen sich verantworten.
Am Landgericht Braunschweig beginnt am Montag (10 Uhr) ein neues Strafverfahren im Zusammenhang mit dem VW-Dieselskandal. Drei ehemalige Führungskräfte des Konzerns müssen sich dabei unter anderem wegen der Mitentwicklung einer illegalen Abschalteinrichtung verantworten. Ein weiteres Verfahren gegen sieben weitere Ex-Manager und Mitarbeiter folgt am 24. November.
Das für Montag angesetzte Verfahren ist der vierte größere Betrugsprozess in der Dieselaffäre. Den drei Angeklagten wird vorgeworfen, die illegale Software mitentwickelt oder deren Weiterentwicklung nicht verhindert zu haben.
VW-Dieselskandal war im September 2015 ans Licht gekommen
Im fünften Verfahren, das am 24. November beginnt, stehen sieben weitere ehemalige Führungskräfte und Mitarbeiter vor Gericht. Für beide Prozesse sind jeweils 150 Verhandlungstage bis Ende 2028 angesetzt.
Der Dieselskandal war im September 2015 ans Licht gekommen, als US-Behörden nachwiesen, dass VW-Dieselfahrzeuge mit einer manipulierten Software ausgestattet waren. Diese erkannte Testsituationen und senkte dabei den Stickoxid-Ausstoß, während die Emissionen im normalen Fahrbetrieb deutlich höher blieben. Der damalige VW-Chef Martin Winterkorn verlor daraufhin sein Amt. Den Konzern kostete der Skandal Milliarden Euro. Weltweit waren mehrere Millionen Fahrzeuge betroffen.











