Innerhalb eines Tages
Mächtiger Wettersturz – es geht runter von 31 auf 16 Grad
06.09.2026 – 12:59 UhrLesedauer: 3 Min.

Deutschland startet mit bis zu 33 Grad in die zweite Septemberwoche. Doch das Wetter verändert sich rasant. Innerhalb eines Tages stürzen die Temperaturen ab.
Deutschland steht erneut vor einem deutlichen Wetterumschwung. Zum Start in die zweite Woche des Septembers steigen die Temperaturen zunächst kräftig an. Am Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Norden 20 bis 26 Grad, in den übrigen Landesteilen 25 bis 33 Grad. Damit könnte der 7. September nach aktuellen Wetterprognosen der letzte Hitzetag des Jahres werden. Doch die hohen Temperaturen halten nicht lange an. Es folgt ein rasanter Absturz.
Verantwortlich für den anfänglichen Temperaturanstieg ist ein Zusammenspiel zweier Wettersysteme. Über dem Atlantik bei Island entwickelt sich ein Tiefdruckgebiet, das sich zum Start in die neue Woche zu einem Sturmtief intensiviert. Auf seiner Vorderseite wird ein Hoch über Mitteleuropa weit nach Norden gedrückt. Dadurch gelangen ungewöhnlich warme, feuchte und instabile Luftmassen aus südwestlichen Richtungen nach Deutschland.
Das Resultat: Bis zum Montagnachmittag steigen die Maxima im Nordosten auf bis zu 24 Grad. Sonst wird es mit 25 bis 29 Grad verbreitet sommerlich warm, im Südwesten mit 30 bis 33 Grad sogar heiß.

Wetter in Deutschland schlägt um: Gewitter ziehen auf
Doch bereits am Dienstag zieht von Nordwesten Regen heran. Im Südosten bleibt es zunächst noch sonnig und heiß. Bevor am Abend Schauer und Gewitter mit Sturmböen und Hagel aufkommen, wird es hier noch einmal sommerlich warm. Am Inn steigen die Temperaturen auf bis zu 31 Grad.
In der Nacht zum Mittwoch breitet sich der Regen aber weiter nach Süden aus. Südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin können sich Unwetter entwickeln. Neben Gewittern und Hagel sind Stark- und Platzregen, stürmische Böen sowie örtliche Überflutungen und Sturzfluten möglich.
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Temperaturen stürzen um mehr als 15 Grad ab
Am Mittwoch folgt im Süden ein Temperatursturz auf 16 Grad – innerhalb eines Tages 17 Grad weniger. Im Norden herrscht windiges Schauerwetter mit einzelnen Gewittern, dazwischen ist es in der Landesmitte meist trocken mit sonnigen Lichtblicken.
Am Mittwoch ist von der Hitze kaum noch etwas übrig. Der DWD erwartet nur noch Höchstwerte zwischen 17 und 21 Grad. Damit liegen zwischen den möglichen 33 Grad am Montag und den niedrigsten Höchstwerten am Mittwoch bis zu 16 Grad.










