
Staugefahr zum Ferienstart
ADAC warnt vor „kritischem Verkehrswochenende“
09.02.2026 – 08:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Automobilclub rechnet besonders am Freitag, dem 13., mit massiven Behinderungen auf den Routen in die Skigebiete.
Der ADAC Südbayern hat eine Verkehrswarnung für den Start der Faschingsferien herausgegeben. Zu Beginn der Faschingsferien rechnet der ADAC Südbayern mit vollen Straßen und langen Wartezeiten auf den Reiserouten in die Skigebiete.
Das Wochenende ab Freitag, dem 13., dürfte laut ADAC wegen des Ferienbeginns verkehrsmäßig kritisch werden.
Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern erläuterte: „Mit dem Saarland, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen befinden sich noch vier weitere Bundesländer in den Schulferien. Das könnte die Lage auf den bayerischen Autobahnen weiter zuspitzen.“ Er fügte hinzu: „Auch die Frühlingsferien in den Niederlanden werden hierzulande spürbar sein.“ Hinzu komme, dass auch in weiten Teilen Österreichs schulfrei sei.
Die Verkehrsexperten rechnen mit einer angespannten Lage vor allem auf den klassischen Staustrecken Richtung Alpen. Besonders betroffen sind die A8 nach Salzburg, die Inntalautobahn A93 und der Fernpass bei Füssen/Reutte. Baustellen im gesamten Freistaat verschärfen laut ADAC die Situation zusätzlich.
Verkehrsbehinderungen drohen auch auf der Brennerautobahn A13 jenseits der Grenze. Kreipl sagte: „Die Baustelle an der Luegbrücke hat deutlich weniger Einfluss auf das Staugeschehen auf dem Brenner als anfangs befürchtet. Dennoch reicht ein Pannenfahrzeug oder ein Unfall im Baustellenbereich und schon drohen hohe Zeitverluste.“
Der ADAC Südbayern riet Urlaubern, sich am Reisetag über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Für Fahrten in Skigebiete solle eine vollständige Winterausrüstung mitgeführt werden.
Auf einigen Berg- und Passstraßen könne Schneekettenpflicht gelten. Für Auslandsfahrten lohne es sich, Vignetten vorab zu besorgen.











