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Home » Bafin warnt vor perfider Fake-SMS
Wirtschaft

Bafin warnt vor perfider Fake-SMS

By zeit-heute.deMärz 21, 20262 Mins Read
Bafin warnt vor perfider Fake-SMS
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„Social Engineering“-Methode

Bafin warnt vor neuer Betrugsmasche


Aktualisiert am 21.03.2026 – 04:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Trade Republic: Eine neue Betrugsmasche betrifft den Neobroker. (Quelle: Thomas Fuller/SOPA Images/imago-images-bilder)

Betrüger lassen sich immer neue Maschen einfallen. Aktuell warnt die Finanzaufsicht Bafin vor einer neuen Variante des bekannten Betrugs.

Auf den ersten Blick wirkt die SMS oder E-Mail echt: „Bitte bestätigen Sie die Auszahlung von 9.792,55 Euro“, gefolgt von einem Code, den man zur Bestätigung eingeben sollte. Darunter die Information: „Falls Sie die Transaktion nicht veranlasst haben, kontaktieren Sie uns sofort.“ Die Nummer wird gleich mitgeliefert.

Die SMS oder E-Mail kommt angeblich vom Neobroker Trade Republic. Doch hinter der Aktion stecken Betrüger. Wer die angegebene Telefonnummer anruft, erreicht den angeblichen Kundenservice, der das Geld der Kunden dann „sichern“ will. Im weiteren Verlauf des Gesprächs werden die Opfer dann dazu überredet, ihr Geld auf ein anderes Konto oder in manchen Fällen in eine Kryptowallet zu überweisen.

Die SMS-Nachrichten wirken auf den ersten Blick echt, weil sie im realen Chatverlauf von Trade Republic auftauchen. Dadurch entsteht der Eindruck, der Kontakt sei wirklich das vertraute Unternehmen, mit dem man in der Vergangenheit schon im Austausch stand. In Wahrheit hat Trade Republic aber keine Service-Hotline oder Mitarbeiter, die man anrufen könnte. Per SMS werden nur Codes verschickt.

Die Polizei hat kürzlich vor dieser Masche gewarnt. Vergangene Woche hat sich auch die Finanzaufsicht Bafin in einer aktuellen Verbrauchermeldung dazu geäußert. Dabei handele es sich um einen Fall von „Social Engineering“: „Beim Social Engineering werden menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Angst oder Autoritätsrespekt ausgenutzt, um Personen geschickt zu manipulieren.“ Die Opfer geben dann persönliche Daten an die Kriminellen preis, weil sie glauben, die Person am anderen Ende der Leitung wolle helfen.

Wer versucht, das Gespräch mit den angeblichen Trade-Republic-Mitarbeitern abzubrechen, wird darauf hingewiesen, dass dann die Einlagensicherung verfallen würde. Dadurch entsteht der Eindruck, man würde auf jeden Fall sein Geld verlieren, wenn man jetzt auflegt.

Die neue Trade-Republic-Masche ist dem Neobroker auch schon bekannt. Wie die Firma informiert, würden ihre Mitarbeiter niemals die Kunden dazu aufrufen, eine Nummer anzurufen, um Sicherheitsbedenken zu klären. Es gebe nur eine Notfall-Hotline, die man anrufen könne: +49 322 13232813 – eine vollautomatisierte Hotline, über die Kunden etwa ihre Karte sperren können.

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