Unglück in Argentinien
Avocado fällt auf Baby – tot
Aktualisiert am 28.10.2026 – 05:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein zwölf Tage altes Baby wird vor einer Kindertagesstätte von einer Frucht am Kopf getroffen. Die Verletzungen sind so schwer, dass das Kind nicht überlebt.
Ein zwölf Tage altes Baby ist in Argentinien gestorben, nachdem es vor einer Kindertagesstätte von einer Avocado am Kopf getroffen worden war. Die Frucht fiel vergangene Woche von einem der Bäume am Eingang der Einrichtung in Quilmes und traf den Säugling, der von seiner Mutter auf dem Arm getragen wurde. Das berichtet „The Sun“.
Der Vorfall ereignete sich gegen 8 Uhr morgens. Die Mutter Giuliana hatte ihren fünfjährigen Sohn gerade in die Kita gebracht und trug dabei den Neugeborenen Lucas auf dem Arm. Einer der drei Avocadobäume, die den Eingangsbereich der Einrichtung säumen, ließ eine Frucht fallen. Diese traf den Säugling am Kopf. Die Avocado wog mehr als ein Kilogramm und verursachte bei Lucas mehrere Schädelbrüche.
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Kind starb im Krankenhaus
Andere Mütter und Erzieherinnen eilten Giuliana zu Hilfe und versuchten, Rettungskräfte zu alarmieren. Die Mutter schilderte später: „Die Mütter der Klassenkameraden meines Sohnes halfen mir, Hilfe für mein Baby zu rufen. Die Erzieherinnen des Kindergartens auch. Aber niemand kam.“
Nach rund 30 Minuten fuhr der Vater des Kindes Mutter und Säugling selbst in das Sanatorio de la Trinidad in Quilmes, weil das örtliche medizinische Team nicht über die nötige Ausrüstung verfügte, um Lucas zu behandeln. Dort wurde der Junge operiert und auf die Intensivstation verlegt. Am Sonntag erlag er seinen Verletzungen.












