Champions League
Arsenal besiegt Atlético und zieht ins Finale ein
Aktualisiert am 05.05.2026 – 23:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor dem Anpfiff war die Ausgangslage vollkommen offen. Am Ende reicht ein Tor und Arsenal zieht als erster Klub ins „Königsklassen“-Finale ein.
Der FC Arsenal ist erstmals seit 2006 wieder ins Endspiel der Champions League eingezogen. Die „Gunners“ setzten sich im Halbfinal-Rückspiel mit 1:0 (1:0) gegen Atlético Madrid durch, das Hinspiel war 1:1 geendet. Zum Mann des Spiels wurde Bukayo Saka, der Arsenal kurz vor der Pause in Führung schoss (44. Minute).
Die Londoner treffen am 30. Mai in Budapest entweder auf den FC Bayern oder Titelverteidiger Paris Saint-Germain, die am Mittwoch (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Der deutsche Rekordmeister muss dabei ein 4:5 aus dem ersten Duell aufholen.
Atlético blieb der dritte Finaleinzug nach 2014 und 2016 unter seinem Trainer Diego Simeone verwehrt.
Havertz, der den FC Chelsea 2021 zum Champions-League-Sieg geschossen hatte und zuletzt häufig von Verletzungsproblemen geplagt war, verpasste das Hinspiel angeschlagen und stand nun wieder im Kader. Für einen Einsatz reichte es aber nicht.
20 Jahre, hatte Teammanager Mikel Arteta betont, habe Arsenal auf diese Finalchance hingearbeitet: „Es ist in unseren Händen.“ In der Nacht zu Dienstag zündeten Anhänger in der Nähe des Atlético-Hotels sogar Feuerwerkskörper, um die Spanier um den Schlaf zu bringen.
Dennoch wirkten die Atlético-Profis hellwach. Während die Gäste ihr schnörkelloses Umschaltspiel aufblitzen ließen und vereinzelt für Offensivgefahr sorgten, biss sich Arsenal die Zähne an der berüchtigten Defensive der „Rojiblancos“ aus.
In der Ligaphase hatte sich Atlético in Nordlondon noch eine satte 0:4-Klatsche eingefangen, das Hotel wurde dieses Mal gewechselt, aus Aberglaube? Nein, versicherte Simeone und ergänzte augenzwinkernd, die neue Unterkunft sei „einfach günstiger“.
Es half – jedenfalls bis kurz vor der Pause. Arsenal erspielte sich kaum Chancen, forderte nach einem leichten Stoß gegen Leandro Trossard vergeblich einen Strafstoß beim deutschen Referee Daniel Siebert (34.) und durfte doch jubeln. Saka staubte ab, nachdem Jan Oblak einen Trossard-Abschluss stark pariert hatte.
Artetas Team, das in der Liga dank eines Patzers von Manchester City wieder auf Meisterkurs liegt, schenkte die Führung nach der Pause beinahe her. William Saliba verlängerte den Ball unfreiwillig zu Atléticos Giuliano Simeone, der die Riesenchance liegen ließ (51.). Für Arsenal verpasste Viktor Gyökeres die mögliche Entscheidung (66.) – und eröffnete damit eine intensive Schlussphase.











