Wissenschaftler rufen zur Vorsicht auf
Deutschlands größter See: Forscher melden Rekord
24.06.2026 – 15:21 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Wasserstand im Bodensee sinkt und sinkt und sinkt. Jetzt vermelden Wissenschaftler einen Rekordwert.
Das Wasser im Bodensee steht aktuell so niedrig wie noch nie zuvor an einem 24. Juni. Wie die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg mitteilte, stand der Pegel in Konstanz am frühen Nachmittag bei 3,32 Metern. Der langjährige Mittelwert liegt mehr als einen Meter über der Marke, bei 4,32 Metern.
Auch mit Blick auf den Wert aus dem Vorjahr zeigt sich ein erheblicher Rückgang: Am selben Tag vor einem Jahr lag der Pegel bei knapp 3,55 Metern. Der historische Höchststand für den 24. Juni liegt sogar bei 5,63 Metern.
Trotz dieser deutlichen Unterschiede zeigt sich das Landesamt nicht alarmiert. Auch falls der Pegel in den kommenden Tagen noch weiter sinkt, sei die Lage nicht kritisch. „Wichtig ist, dass Bootsfahrer bei niedrigeren Wasserständen aufmerksam bleiben, insbesondere in flacheren Bereichen“, hieß es. Auf die Schifffahrt am Bodensee und Rhein hat der niedrige Pegel derzeit keine Auswirkungen.
Für den niedrigen Pegel gibt es verschiedene Gründe: Zum einen habe es in den vergangenen Monaten weniger geregnet als gedacht. Zudem habe es im Einzugsgebiet des Alpenrheins deutlich weniger geschneit als sonst. So ist in den See weniger Schmelzwasser gelaufen als üblich.











