Trotz Schwangerschaft will Lea Wagner auch bei der WM vor der Kamera stehen. Mit t-online spricht sie über ihren aktuellen Gemütszustand, das XXL-Turnier in Übersee und einen emotionalen Olympia-Moment.
Die Bundesliga-Saison ist gerade erst mit einem Herzschlagfinale zu Ende gegangen. Doch schon jetzt richtet sich der Blick der deutschen Fußballfans auf das nächste sportliche Highlight des Jahres. Die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko steht vor der Tür. Schon in rund drei Wochen startet das XXL-Turnier, bei dem auch die DFB-Elf um den Titel mitspielen möchte.
Zahlreiche WM-Partien werden von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF übertragen. Das Sportschau-Studio in Köln wird dabei unter anderem von Lea Wagner moderiert. Die 31-Jährige wird diese Aufgabe hochschwanger übernehmen. Im März hatte sie öffentlich gemacht, ihr erstes Kind – eine Tochter – zu erwarten.
t-online: Frau Wagner, das Jahr 2026 ist für Sie ein besonderes. Sie waren bereits bei den Olympischen Winterspielen im Einsatz, im Sommer steht die WM an. Privat bahnt sich in wenigen Monaten die Geburt Ihres ersten Kindes an. Wie geht es Ihnen aktuell?
Lea Wagner: Sehr gut. Ich fühle mich absolut tiefenentspannt.
Wie schwierig ist es für Sie, den privaten Alltag in einer Schwangerschaft und das Berufsleben unter einen Hut zu bekommen?
Es gab im Grunde nichts, was ich umstellen musste. Natürlich muss ich auf einiges achten, zum Beispiel darauf, was ich esse. Da wurden mir zu Beginn der Schwangerschaft einige Dinge gesagt, auf die man besser verzichten sollte. Das hat aber nichts mit dem Job zu tun. Beruflich ist weiterhin alles wunderbar.

Zur Person
Lea Wagner (*1994) ist eine deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin. Die gebürtige Wiesbadenerin steht seit 2018 für diverse Sportsendungen des SWR und der ARD vor der Kamera. Seit 2023 moderiert sie die Sportschau am Samstag. Wagner ist die Tochter von David Wagner, der zwischen 2019 und 2020 den FC Schalke 04 trainierte. Sie ist seit Dezember 2025 verheiratet und erwartet 2026 ihr erstes Kind.
Bei der ARD haben Sie einige Kolleginnen, die eine Schwangerschaftspause und die anschließende Rückkehr vor die Kamera hervorragend gemeistert haben – unter anderem Esther Sedlaczek. Tauschen Sie sich über ihre Erfahrungen aus?
Ja, das ist für mich sehr viel wert. Während der Schwangerschaft brauche ich noch kaum Tipps, aber am Anfang habe ich mich zum Beispiel gefragt, wie lange man üblicherweise in unserer Branche gut weiterarbeiten kann. Da hilft es auf jeden Fall, mit anderen Frauen zu sprechen, die den gleichen Job haben, also wirklich aus eigener Erfahrung berichten können. Auch wenn es immer sehr individuell ist. Ich beschäftige mich aber auch schon mit der Zeit nach der Schwangerschaft.
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