Menschen, die in den Bergen unterwegs seien, verhalten sich aber laut den Fachleuten in aller Regel verantwortungsvoller und überlegter, als es oft dargestellt wird. Der DAV vermittelt in Ausbildungen grundsätzlich: Der Stärkere orientiert sich am Schwächeren. Das heißt: Tempo anpassen, unterstützen, gemeinsam ankommen – oder gemeinsam umkehren. Diese Regeln sind klar, und so wird das in den allermeisten Fällen auch gemacht.
Was im Tal nicht rund laufe, laufe am Berg selten besser, sagt Winter vom DAV. Wenn ein Paar unterwegs ist, könne es vorkommen, dass sie „ganz viele Themen aus dieser Beziehung auf den Berg mitnehmen“, erklärt Rappich. Daraus könne eine Dynamik entstehen, die mit dem Bergerlebnis nichts zu tun habe, sondern mit der Beziehung. Ein Phänomen, das der Autor Robert Barr schon vor etwa 130 Jahren in seiner Kurzgeschichte thematisiert hat.











