Psychopharmaka im Essen?
Maschsee-Mörder wittert Intrige gegen sich
15.09.2026 – 14:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Alexander K. zerstückelt eine Prostituierte, reißt nach der Haftentlassung Witze und versucht, einen Fanshop aufzubauen. Dann wird er wieder verhaftet: Die Vorwürfe sind hart – ihm droht Sicherungsverwahrung.
Der sogenannte Maschsee-Mörder, der in Düsseldorf wegen neuer Gewaltvorwürfe vor Gericht steht, kämpft gegen eine lange Haftstrafe, die ihm droht. Am Dienstag hat er vor Gericht seine Unschuld beteuert: „Ich habe echt nichts gemacht“, behauptete der 38 Jahre alte Alexander K. – und stellte sich selbst als Opfer seiner Ex-Freundin dar, die er unter anderem mit einer Säge verletzt haben soll.
K. war als Maschsee-Mörder bekannt geworden, nachdem er 2012 in Hannover eine 44-jährige Prostituierte getötet, zerstückelt und die Leichenteile in den Maschsee geworfen hatte – laut Urteil des Landgerichts Hannover aus purer Mordlust. Nach seiner Haftentlassung im Sommer 2025 hatte K. im Internet mit seiner Tat kokettiert und sich eine Internet-Gefolgschaft aufgebaut.
- Erneute Anklage: Maschsee-Mörder kommt frei – dann nimmt er eine Geisel
Eigenen Angaben zufolge hatte K. bei TikTok eine Million Views. Er habe aber anfangs auch 500 Drohungen pro Tag bekommen, einer seiner größten „Hater“ sei der Sohn der Frau gewesen, die er 2012 umgebracht hatte. Unter anderem geriet K. nach der Entlassung in die Schlagzeilen, weil er offenbar in einer Art Fanshop T-Shirts verkaufen wollte und im Internet Spenden für seine „Resozialisierung“ sammelte.

Die neuen Vorwürfe: Frau gewürgt, gefesselt, mit Säge verletzt
Im Januar 2026 wurde K. dann nach nur wenigen Monaten in Freiheit festgenommen. Bei seiner Festnahme im Düsseldorfer Hauptbahnhof soll er mit mehreren Messern bewaffnet gewesen sein. Seither befindet er sich in Untersuchungshaft.
Den Vorwürfen zufolge soll der entlassene Mörder in Düsseldorf seine neue Freundin, die er über eine Internetplattform kennengelernt hatte, in ihrer Wohnung gewürgt und mit dem Tod bedroht haben. Zehn Tage später soll er sie nach einem weiteren Streit gefesselt, geschlagen, in der Wohnung eingesperrt und mit einer Säge verletzt haben. Er habe erst von ihr abgelassen, als sie ihr Handy entsperrte, heißt es in der Anklage.








