Wahl in Mecklenburg-Vorpommern
AfD führt, SPD dahinter – CDU und BSW zittern
Aktualisiert am 20.09.2026 – 19:58 UhrLesedauer: 3 Min.
Spannung bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Die AfD liegt in ersten Hochrechnungen vorn. Die CDU könnte den Einzug in den Schweriner Landtag knapp schaffen.
Die AfD liegt in Hochrechnungen für die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern auf dem ersten Platz. Das geht aus Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF hervor, die um 19.28 Uhr veröffentlicht wurden. Die in Teilen rechtsextreme Partei kann demnach 37,9 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen. Die bislang regierende SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig liegt in der Hochrechnung mit 35,9 Prozent auf Platz zwei.
Dahinter rangiert die Linkspartei mit 6,5 Prozent. Auf Rang vier landen die Grünen bei 5,4 Prozent der Wählerstimmen. Die CDU gewinnt im Vergleich zur ersten Hochrechnung 0,1 Prozentpunkte hinzu und kommt auf 5,2 Prozent. Die Christdemokraten müssen wie das BSW (4,9 Prozent) weiterhin um den Einzug in den Schweriner Landtag bangen.
Ähnlich gestaltet sich die Situation in der Hochrechnung von Infratest dimap für die ARD von 19.27 Uhr. Demnach kommt die AfD auf 37,7 Prozent der Wählerstimmen. Die SPD liegt mit 35,5 Prozent dahinter. Die Linke kommt demzufolge auf 6,9 Prozent, dahinter folgen die Grünen mit 5,5 Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut sieht außerdem die CDU mit 5,2 Prozent im Landtag. Das BSW könnte laut Infratest dimap mit 5 Prozent erstmals den Einzug in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern schaffen.
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Hochrechnung: Rot-Rot-Grün in Schwerin möglich
Den Prognosen zufolge kann je nach Einzug kleinerer Parteien die AfD mit 27 bis 30 Mandaten im neuen Landtag rechnen, während auf die SPD 26 bis 28 Sitze entfallen. Die Linke kommt auf fünf bis sechs Mandate vor CDU, Grünen und BSW mit je vier Sitzen.
Die Koalitionsoptionen sind damit noch weitgehend unklar. Am wahrscheinlichsten erscheint derzeit ein Dreierbündnis aus SPD, Linken und Grünen. Dabei kommt es jedoch darauf an, ob das BSW den Einzug in den Schweriner Landtag schafft. Alle Parteien hatte vor den Wahlen ein Bündnis mit der AfD ausgeschlossen. Die Wahlbeteiligung lag laut ZDF bei 78 Prozent – nach 70,8 Prozent im Jahr 2021.











