Nach Rekordwert
AfD führt Umfrage an – doch verliert leicht an Zustimmung
Aktualisiert am 26.05.2026 – 15:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Die AfD bleibt in einer neuen Umfrage trotz leichter Verluste stärkste Kraft. Die Union liegt weiter dahinter, während die Zufriedenheit mit Kanzler Friedrich Merz niedrig bleibt.
Die AfD hat im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer trotz leichter Verluste ihre Position als stärkste Kraft behauptet. In der Forsa-Umfrage kommt die Partei auf 27 Prozent und verliert damit einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche. CDU und CSU liegen unverändert bei 22 Prozent. Die Grünen verbessern sich um einen Punkt auf 15 Prozent.
Die SPD erreicht weiterhin 12 Prozent, die Linke bleibt bei 11 Prozent. Die AfD hatte in der vergangenen Woche mit 28 Prozent ihren bisherigen Höchstwert erzielt. Die statistische Fehlertoleranz der Umfrage liegt laut Forsa bei plus minus 2,5 Prozentpunkten.
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Mehr als die Hälfte hält keine Partei für kompetent
Bei der Frage nach der Problemlösungskompetenz liegt keine Partei deutlich vorn. 13 Prozent der Befragten trauen der AfD am ehesten zu, die Probleme in Deutschland zu lösen. Das sind zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. Die Union folgt mit 12 Prozent, die Grünen kommen auf 8 Prozent, die SPD auf 5 Prozent und die Linke auf 4 Prozent. 55 Prozent der Befragten halten hingegen keine Partei für ausreichend kompetent.
Auch die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt niedrig. Wie schon in den vorangegangenen beiden Wochen äußern sich lediglich 14 Prozent der Befragten zufrieden mit seiner Arbeit. 84 Prozent geben an, nicht zufrieden zu sein. Unter den Anhängern von CDU und CSU zeigen sich 44 Prozent zufrieden mit Merz, unter Anhängern des Koalitionspartners SPD sind es 18 Prozent. Bei Grünen-Anhängern sind 9 Prozent zufrieden mit der Arbeit des Bundeskanzlers, bei denen der Linken 3 Prozent und bei der AfD 1 Prozent.
Die Erwartung an die ökonomische Entwicklung in Deutschland ist weiterhin schlecht. 14 Prozent rechnen in den kommenden Jahren mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. 67 Prozent erwarten eine Verschlechterung, ein Punkt weniger als vergangene Woche.
Als wichtigstes politisches Thema geben 36 Prozent der Befragten die Lage der Bundesregierung an. 31 Prozent nennen die wirtschaftliche Lage. Es folgen der Konflikt zwischen den USA und dem Iran mit 26 Prozent sowie der Krieg in der Ukraine mit 18 Prozent.












