Wegen Disqualifikation
Skisprung-Trainer stichelt gegen Deutschland
14.10.2026 – 18:20 UhrLesedauer: 2 Min.
In einem Monat beginnt der neue Skisprung-Weltcup. Doch schon vorab gibt es etwas Ärger zwischen einzelnen Nationen.
Der Continentalcup in Klingenthal hat ein kleines Nachspiel. Beim Abschluss der Sommerserie war der slowenische Ausnahmespringer Domen Prevc disqualifiziert worden. Sein Anzug war um 15 Millimeter zu weit. Nach dem ersten Durchgang wurde Prevc vom Weltverband Fis aus dem Wettbewerb genommen, zu dem Zeitpunkt lag er auf Rang zwei.
Für Slowenien hatte die Disqualifikation auch Folgen für den anstehenden Weltcup. Denn das Tean von Trainer Robert Hrgota erhielt daraufhin keinen weiteren Startplatz. Beim slowenischen Medium „Dnevnik“ ließ er etwas Dampf ab. „Am Ende können wir uns anschauen, welche drei Nationen einen zusätzlichen Startplatz erhalten haben und aus welchen Nationen die Kontrolleure kommen“, sagte er. Denn die kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Genau die Länder, die auch den zusätzlichen Startplatz gewannen.
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„Es fühlt sich so an, dass sich die Regeln insofern geändert haben, als man Domens Sprungstil ein wenig einschränken möchte“, kritisierte er, fügte dann aber an: „Natürlich meine ich das etwas scherzhaft, aber es ist schwer, das zu akzeptieren.“
Saisonstart in Norwegen
Für Slowenien gibt es daher zunächst vier Startplätze im Weltcup. Wahrscheinlich ist, dass Domen Prevc, Anže Lanišek und Timi Zajc dabei sind. Um den vierten Platz werden sich voraussichtlich Žiga Jančar, Žak Mogl und Rok Oblak streiten. Der deutsche A-Kader, aus dem die Weltcup-Springer ausgewählt werden, besteht aus Philipp Raimund, Luca Roth, Karl Geiger, Adrian Tittel, Andreas Wellinger, Pius Paschke und Felix Hoffmann.
Der erste Weltcup findet ab dem 20. November im norwegischen Lillehammer statt. Zum Auftakt steigt das Team-Mixed-Springen, ehe es dann mit den Einzel-Wettbewerben losgeht.
