„Ist jetzt ein wenig unangenehm“

TV-Moderatorin verspottet Ex-City-Star vor laufender Kamera


Aktualisiert am 14.10.2026 – 15:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Micah Richards (l.) und Vincent Kompany: Zwei ehemalige Kapitäne von Manchester City. (Quelle: imago-images-bilder)

Im Vorfeld des Champions-League-Spieltags kommt es zu einem unterhaltsamen Zwischenfall. Im Mittelpunkt dabei: Micah Richards, seine Kollegin Kate Scott und Manchester City.

Vor dem Anpfiff der späten Spiele in der Champions League hat Kate Scott vom amerikanischen Sender CBS dem früheren Profi Micah Richards einen Seitenhieb verpasst. TV-Moderatorin Kate Scott richtete sich zunächst an die beiden Experten Thierry Henry sowie Jamie Carragher und zählte die zahlreichen Titel auf, welche die beiden Ex-Profis in ihrer aktiven Karriere errungen haben. Dann kam sie auf Richards zu sprechen: „Das ist jetzt ein wenig unangenehm. Er hat ohnehin schon weniger Errungenschaften als alle anderen hier“, sagte sie und schob hinterher: „Stand jetzt ist er noch englischer Meister und englischer Pokalsieger.“

Scott spielte damit auf die Verurteilung von Manchester City in 114 Fällen durch eine unabhängige Kommission vor drei Wochen an. Die Strafe für die „Skyblues“ ist allerdings noch nicht ausgesprochen – es könnte bis zu einer Aberkennung aller Titel zwischen 2009 und 2018 kommen. In diesen Zeitraum fallen auch die vier Titel von Micah Richards.

  • Herbstkrise mit Ansage: Zahlt Bayern jetzt den Preis dafür?

Auch die Profiteure von möglichen Aberkennungen sprach Scott an: „Er ist so lange englischer Meister und Pokalsieger, bis er seine Medaillen nach Stoke und Manchester United zurückschicken muss.“ City hatte 2011 gegen Stoke im Finale den Pokal gewonnen. Ein Jahr später war Manchester United am letzten Spieltag durch einen Last-minute-Treffer vom Stadtrivalen auf den zweiten Platz in der Premier-League-Tabelle versetzt worden.

Die Sticheleien in Richtung Richards vonseiten der Moderatorin haben inzwischen Tradition. Vor jeder Sendung stellt Scott die drei Experten vor, Richards, auch „Big Meeks“ genannt, kommt dabei öfter nicht gut weg. Er selbst geht mit den Bemerkungen bislang gut um, in der Crew scheinen alle großen Respekt voreinander zu haben.

Die Show errang in den vergangenen Jahren Kultstatus. Das Zusammenspiel der drei Experten und Moderatorin Kate Scott setzt sich deutlich ab von vergleichbaren Formaten im internationalen Fußball. Neben intelligenten Analysen, Interviews mit Spielern auf Augenhöhe und prominenten Gästen scheuen sich die Hosts auch nicht vor großen gesellschaftlichen Diskussionen.

So stellten sich Henry und Richards im April 2023 auf die Seite Romelu Lukakus, der zu seiner Zeit bei Inter Mailand in einem Spiel gegen Juventus Turin rassistische Beleidigungen erfuhr. Die beiden Ex-Profis kritisierten damals den italienischen Fußballverband wegen der fehlenden Unterstützung für Lukaku.

Share.
Die mobile Version verlassen