Kraftwerk Weisweiler
Sabotage an Hochspannungsleitung bei Aachen – A4 wieder frei
Aktualisiert am 07.09.2026 – 19:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Nahe dem Kraftwerk Weisweiler sind mehrere Abschussvorrichtungen an einer Hochspannungsleitung entdeckt worden. Die Polizei fahndet nach möglichen Verdächtigen.
Ein großer Polizeieinsatz nach mutmaßlicher Sabotage an einer Hochspannungsleitung hat am Montagnachmittag für Einschränkungen auf der A4 in der Region Aachen gesorgt. Die Autobahn war zwischen den Anschlussstellen Eschweiler-Ost und Langerwehe in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Inzwischen wurde die Sperrung aufgehoben.
Wie die Polizei mitteilt, hatten die Einsatzkräfte am Nachmittag zunächst Hinweise auf eine verdächtige Person im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler erhalten. Inzwischen steht nach Polizeiangaben fest, dass nahe einer Hochspannungsleitung mehrere Abschussvorrichtungen aufgestellt worden sind.
Polizei fahndet nach verdächtigen Personen
Die Polizei hatte das betroffene Gebiet weiträumig abgesperrt und eine Fahndung eingeleitet. Weitere Einzelheiten zu den Abschussvorrichtungen und möglichen Schäden an der Hochspannungsleitung wurden zunächst nicht genannt.
Die Ermittler suchen weiterhin dringend nach Zeugen. Von Interesse sind insbesondere Personen, die am Montag Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Aufstellen der Vorrichtungen zusammenhängen könnten.
Gesucht werden zudem Hinweise auf verdächtige Personen, Fahrzeuge und Fahrradfahrer im Umfeld. Wer Fahrzeuge beobachtet hat, soll der Polizei nach Möglichkeit Angaben zu Farbe, Modell, Kennzeichen und Insassen machen.
Polizei sucht Aufnahmen von Wildkameras
Auch Bild- und Videoaufnahmen könnten für die Ermittlungen eine wichtige Rolle spielen. Die Polizei bittet deshalb Menschen, die über Kameraaufnahmen aus dem betroffenen Bereich verfügen, sich zu melden. Ausdrücklich werden dabei auch Aufnahmen von Wildkameras genannt.
A4 zwischen Eschweiler und Langerwehe wieder frei
Die Sperrung der A4 zwischen Eschweiler-Ost und Langerwehe ist inzwischen aufgehoben. Die Autobahn ist in beiden Fahrtrichtungen wieder befahrbar. Die Fahndung nach möglichen Verdächtigen läuft weiter.
Zeugen mit Hinweisen zum Geschehen oder zu verdächtigen Personen und Fahrzeugen sollen sich nach Aufforderung der Polizei über die 110 melden. Außerdem wurde ein Online-Hinweisportal der Polizei NRW eingerichtet.












