„Ich habe genaue Vorstellungen“
Schlagerstar Alexandra Hofmann spricht über den Tod
08.11.2026 – 19:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Alexandra Hofmann steht für Lebensfreude und Energie. Doch die Sängerin hat sich nun sehr persönlich über ihre Beerdigung geäußert.
Verluste hat Alexandra Hofmann in ihrem Leben bereits erlebt: den Tod ihres Vaters Josef, die Trennung von ihrer Schwester Anita nach mehr als 30 gemeinsamen Jahren auf der Bühne. Auch verschiedene Sterbeprozesse habe sie miterlebt, sagt sie in einem Interview mit der „Schwäbischen Zeitung“. Dies habe die 52-jährige Schlagersängerin dazu gebracht, sich mit dem eigenen Abschied auseinanderzusetzen.
„Ich habe genaue Vorstellungen von meiner Beerdigung“, sagte Hofmann in dem Gespräch und beschrieb dabei konkret, wie sie sich ihren letzten Tag und ihre Beerdigung vorstellt.
„Alle sollen bunt kommen“
Ihren letzten Tag würde sie am liebsten im Kreis ihrer Familie verbringen. „Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich gern noch einen richtig schönen Tag mit meinen Liebsten verbringen“, sagte Hofmann. Was sie sich darunter vorstellt, beschrieb sie so: „Gemeinsam lachen, abends gemütlich mit der Familie zusammensitzen, schön essen, vielleicht ein Glas Wein trinken. Jeden noch einmal fest drücken und sagen, wie lieb ich ihn habe. Und vor allem Danke sagen für alles, was ich mit ihnen erleben durfte.“
Danach würde sie am liebsten einfach einschlafen. „Ich glaube, schöner könnte ich mir meinen Abschied nicht vorstellen“, so Hofmann über ihren Wunsch, abends glücklich und zufrieden einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen.

Für die Beerdigung selbst hat sie ebenfalls klare Vorstellungen. Schwarze Kleidung soll es nicht geben. „Ich bin ein lebensfroher Mensch. Ein bunter, manchmal auf ziemlich verrückter Vogel. Genau so wünsche ich mir meine Beerdigung“, sagte sie. Ihre Gäste sollen ausdrücklich auf Schwarz verzichten: „Alle sollen bunt kommen, miteinander lachen, sich die lustigsten Anekdoten über mich erzählen und sich an die schönen gemeinsamen Momente erinnern.“
„Don’t worry, be happy“ soll gespielt werden
Auch über ihren letzten Ruheplatz hat Hofmann nachgedacht. Am liebsten würde sie so lange leben, bis es möglich ist, im eigenen Garten beerdigt zu werden, an einem Platz, an dem Sonnenblumen oder Wildblumen wachsen. „Das wäre wunderschön! Aber auch ein Friedwald wäre für mich eine schöne Vorstellung“, sagte sie.
Zudem wolle sie eine Sonnenkette, die seit 30 Jahren „fast immer trage“, mit ins Grab nehmen. „Sie soll mich daran erinnern, immer die Sonne im Herzen zu behalten.“ Dazu wünscht sie sich den Song „Don’t worry, be happy“ von Bobby McFerrin für die Beerdigung. „Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Energie mit dem Tod nicht einfach verschwindet, sondern in irgendeiner Form weiter existiert“, sagte sie.












