In seiner Rolle als Christoph Saalfeld ist er überraschend Vater geworden. Mit t-online hat Dieter Bach darüber gesprochen, warum er selbst keine Kinder hat.
Seit über 20 Jahren läuft „Sturm der Liebe“ im Ersten und zieht montags bis freitags am Nachmittag Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Diese verfolgen mit Spannung die Geschichten rund um den fiktiven „Fürstenhof“. In deren Mittelpunkt steht seit 2017 auch Christoph Saalfeld. Der Hoteleigentümer sorgt mit Intrigen und turbulenten Liebesgeschichten regelmäßig für Drama in der Telenovela.
Nun trat unerwartet ein Kind in sein Leben. Wie Darsteller Dieter Bach über die Vaterrolle vor und abseits der TV-Kameras denkt, hat er t-online im Interview erzählt – und einen seltenen Einblick in sein Privatleben gewährt.
t-online: Sie sind in der Serie überraschend Papa geworden. Wie hat Ihnen das gefallen?
Dieter Bach: Es war großartig. Der Dreh mit so einem kleinen Menschen ist eine tolle und spannende Herausforderung. Man weiß nie, was der nächste Impuls des Babys ist. Man muss immer selbst äußerst spontan und flexibel bleiben, um jede Gefühlsregung aufzufangen oder auch einfach zu nutzen, um die Stimmung der Szene zu unterstützen. Ich habe bei diesem Dreh sehr viel über meinen Beruf gelernt.
Kennen Sie sich denn mit Babys aus?
Privat hatte ich schon viel mit Babys zu tun, seien es die Kinder meines Bruders oder die von Freunden. Ich habe das Gefühl, dass Kleinkinder mich mögen, weil ich sofort in einen spielerischen Wettstreit eintrete, wem von uns schneller der nächste und noch größere Blödsinn einfällt. Ich glaube, Kinder merken, ob man sich mit ihnen beschäftigt, weil man wirklich Lust dazu hat oder nur, weil man sich verpflichtet fühlt.
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Wären Sie im echten Leben auch gerne Papa geworden?
Als kleiner Junge habe ich mir vorgestellt, dass ich mal mindestens vier Kinder haben würde. Während meiner Schauspielausbildung und meiner Anfängerjahre hatte ich dann alles andere als Kinder und Familie im Kopf. Zumal ich auch ständig wechselnde Engagements an den unterschiedlichsten Theatern hatte, in immer anderen Städten. Und später dann hat es sich einfach nicht ergeben.
Ehrlicherweise war eigene Kinder zu haben aber auch nie so weit oben auf meiner Bucket List. Umso schöner ist es jetzt, eine Rolle wie Christoph Saalfeld zu spielen. Als Christoph habe ich es ja ständig mit meinen erwachsenen und heranwachsenden Töchtern und Söhnen zu tun, die mich mit Vaterfreuden und Sorgen beschäftigen – und jetzt sogar mit einem Baby. So bekomme ich tatsächlich etwas Ahnung davon, wie es gewesen wäre, Vater zu sein, und kann zumindest ein Stück weit ausleben, was ich im Leben verpasst habe.
Was für ein Vater wären Sie gewesen?












