„Aktenzeichen XY“
Studentin seit 38 Jahren spurlos verschwunden – hohe Belohnung
04.11.2026 – 10:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Fall Dagmar Knops lässt die Ermittler nicht los: Seit fast 40 Jahren fehlt von ihr jede Spur. Sogar Bekennerschreiben gab es. Nun soll „Aktenzeichen XY“ helfen.
Dagmar Knops hatte am Abend des 28. März 1988 eigentlich einen kurzen Heimweg vor sich, nur etwa 350 Meter. Doch die damals 22-Jährige, die in Köln Sozialpädagogik studierte und an jenem Abend auf Heimatbesuch in Kempen war, kam im nie am Haus ihrer Eltern an.
Fast vierzig Jahre später nehmen die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Polizei Mönchengladbach den Cold Case wieder auf und suchen am Mittwochabend auch mithilfe der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ nach Zeugen.
Was ist über den Vermisstenfall bekannt? Knops hatte sich an jenem Abend gemeinsam mit Freunden im „Lichtblick“ in der Kempener Altstadt verabredet, eine nette Zeit ohne die Familie sollte es sein. Gegen 22.15 Uhr verließ die Studentin laut der Polizei das Lokal dann allein. Bis zum Haus ihrer Eltern auf der Siegfriedstraße hätte sie nur rund 350 Meter zu Fuß gehen müssen.

Dort kam sie nie jedoch nie an. Auch wenn ihre Leiche nie gefunden wurde, geht die Polizei aufgrund der Umstände ihres Verschwindens von einem Tötungsdelikt aus.
Vermisstenfall Dagmar Knops bei „Aktenzeichen XY“: Bekennerschreiben erreichte die Polizei
Schon 2006 hatten Ermittler den Fall noch einmal aufgegriffen, die Tat blieb aber ungeklärt. Nun also der erneute Anlauf: Die Ermittler suchen Menschen, die sich noch an die damalige Zeit erinnern. In fast vierzig Jahren könne sich vieles verändern, auch die Beziehungen zwischen Menschen. Deshalb seien auch Hinweise relevant, die zum Zeitpunkt von Knops Verschwinden noch unbedeutend erschienen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Die Ermittler suchen auch nach Zeugen, denen sich der Täter im Laufe der Zeit offenbart hat, und sei es nur andeutungsweise. Gesucht werden auch Personen, die sich in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Fall beschäftigt haben, sowie Menschen, die Dagmar Knops kannten oder sie auf ihrem Heimweg gesehen haben. Außerdem hoffen die Ermittler auf Personen, die schon 1988 mit der Polizei sprachen und heute Dinge ergänzen möchten, die sie damals für nicht erwähnenswert hielten.











