Umzug in NRW
Elefanten-Dame verlässt Kölner Zoo – Überraschung wird bekannt
04.11.2026 – 09:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Veränderung in der Kölner Elefantenherde: „Tong Koon“ hat sich verabschiedet, es geht nach Münster. Dort steht für die 38-Jährige bald eine Geburt bevor.
Die 38 Jahre alte Asiatische Elefantenkuh „Tong Koon“ hat den Kölner Zoo verlassen. Am Montag zog sie in den Allwetterzoo Münster um. Der Transport verlief nach Angaben des Kölner Zoos ohne Probleme. Tierpfleger hatten das Tier wochenlang mit gezieltem Training auf den Umzug vorbereitet. Vertraute Pflegerinnen begleiteten „Tong Koon“ nach Münster und bleiben auch in den ersten Tagen vor Ort, um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern.
Der Umzug ist mehr als ein Ortswechsel: In Münster soll „Tong Koon“ wieder mit anderen Elefantenkühen zusammenleben. Zuletzt hatte sie im Kölner Zoo übergangsweise mit einem Elefantenbullen gelebt. Grund dafür waren wiederkehrende Streitigkeiten innerhalb der Kölner Elefantenkuh-Herde. Auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungsprogramms wurde deshalb entschieden, der Elefantenkuh eine neue Bleibe in einer neuen Gruppe zu ermöglichen.
Elefanten-Dame „Tong Koon“ bringt aus Köln Nachwuchs mit
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Im Zusammenhang mit dem Umzug gab der Kölner Zoo bekannt, dass „Tong Koon“ aktuell wieder trächtig ist – sie bringe also eine „Überraschung“ nach Münster, heißt es in dem Instagram-Beitrag des Zoos. In ihrem neuen Zuhause wird sie damit bald ein weiteres Mal Mutter.
Ihr Name bedeutet übersetzt „goldener Reichtum“. Tatsächlich hat sie die Kölner Elefantenherde über die Jahre um mehrere Jungtiere bereichert: Am 16. April 2007 brachte sie ihren Sohn „Ming Jung“ zur Welt. Auch die Elefantenbullen „Rajendra“ (2011) und „Kitai“ (2017) sind ihre Nachkommen. Durch die Geburt ihres ersten Sohnes stieg sie nach Angaben des Zoos in der Rangordnung der thailändischen Elefantenkühe deutlich auf.
Der Weggang von „Tong Koon“ bedeutet auch eine Veränderung für die Kölner Elefantenherde. Im Elefantenpark leben die Tiere in einem Familienverband, ohne direkten Kontakt zu den Pflegern. Angeführt wird die Gruppe von Leitkuh „Kreeblamduan“.











