Tipp 4: Vorsicht bei Zucker und Zuckeraustauschstoffen
Zucker und Zuckeraustauschstoffe können ebenfalls Blähungen auslösen. In Obst und in Fruchtsäften sind hohe Mengen an Fruchtzucker (Fruktose) enthalten. Zudem wird Fruktose vielen industriell gefertigten Lebensmitteln zugesetzt. Der Dünndarm kann Fruchtzucker jedoch nur in begrenzter Menge verarbeiten. Der Rest wird erst im Dickdarm von Bakterien abgebaut – und dabei entstehen Gase, die als Blähungen durch den After entweichen.
Der Zuckeraustauschstoff Sorbit führt insbesondere in großen Mengen häufig zu Blähungen, ebenso wie die Stoffe Xylit und Mannit. Zuckerausausstoffe sind häufig in Kaugummi, Bonbons und Diätprodukten zu finden.
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Tipp 5: Sanfte Darmmassage
Um die Verdauung zu fördern und Blähungen zu lindern, ist möglicherweise eine Darmmassage hilfreich. Dabei wird die Bauchdecke im Uhrzeigersinn in einer kreisförmigen Bewegung um den Bauchnabel ausgestrichen. Bei Bedarf kann etwas Öl verwendet werden. Die Massage können Betroffene auch selbst durchführen. Durch die sanften Bewegungen wird die Darmtätigkeit angeregt, was Blähungen lösen kann.
Wie eine Bauchmassage genau funktioniert und was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie hier.
Wichtig zu wissen: Für bestimmte Personengruppen ist eine Bauchmassage nicht oder nur nach ärztlichem Ermessen geeignet. Dazu zählen etwa Schwangere, Personen mit instabilen Verletzungen der Wirbelsäule oder Menschen, die in den vergangenen sechs Wochen eine Wunde im Bauchbereich hatten. Auch bei akuten starken Beschwerden oder Erkrankungen im Bauchraum empfiehlt es sich, von einer Bauchmassage abzusehen. Im Zweifel ist es immer empfehlenswert, vorab einen Arzt um Rat zu fragen.
Tipp 6: Bewegen
Regelmäßige Bewegung unterstützt den Darm in seiner Aktivität. Ein ausgiebiger Spaziergang kann etwa dazu beitragen, dass überschüssige Gase schneller entweichen. Auch Yoga kann eine Möglichkeit sein, den Darm in Schwung zu bringen.
Tipp 7: Pfefferminzöl
Pfefferminzöl hat eine krampflösende Wirkung. Sind Beschwerden wie Blähungen und Bauchschmerzen auf einen Reizdarm zurückzuführen, könnten Kapseln mit Pfefferminzöl daher vorübergehend Abhilfe schaffen. Inwieweit auch die langfristige Einnahme von Pfefferminzöl hilft, ist jedoch bislang nicht gründlich erforscht.











