Aufreger bei Derby in Österreich
Kind wirft Trainer Becher ins Gesicht – Platzwunde
17.10.2026 – 13:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Erstmals seit zehn Jahren findet in Österreich das Westderby statt. Es endet mit einem Aufreger, bei dem ein kleines Kind im Fokus steht.
Die zweite österreichische Liga hat am Freitagabend einen Eklat geliefert. Nachdem sich Austria Salzburg im Westderby mit 1:0 bei Wacker Innsbruck durchgesetzt hatte, flog Gästetrainer Christian Schaider aus dem Publikum ein Becher ins Gesicht. Der Treffer hinterließ eine sichtbare Verletzung an der Nase.
Mit einer Platzwunde trat der Übungsleiter kurz darauf vor die Kamera, fand dabei deutliche Worte. „Wir müssen in unserer Gesellschaft ein bisschen umdenken“, forderte er. Auf dem Weg in Richtung Tribüne habe ihn ein Kind aus kurzer Distanz beworfen. Nach Einschätzung von Schaider sei das Kind nicht einmal zehn Jahre alt gewesen. Der Werfer soll anschließend verschwunden sein.
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„Wenn Kinder im Stadion dem Trainer der Gästemannschaft einen Becher ins Gesicht werfen, dann ist irgendetwas falsch in unserer Gesellschaft“, schimpfte der 49-jährige Deutsch-Österreicher. „Das hat am Fußballplatz nichts verloren. Da müssen die Kinder anders erzogen werden.“
Trotz Eklat: Schaider lobt Stimmung
Das Fazit des Trainers fiel deutlich aus: „Ein nicht würdiger Abschluss für dieses Spiel. Es ist äußerst bedenklich.“ Laut Sport1 habe die Platzwunde auf Schaiders Nase kurz geblutet. Beim Interview war die Blutung aber bereits gestillt.
Während des Spiels, es war das erste Westderby seit zehn Jahren, hatte der Austria-Coach noch ein ganz anderes Bild gesehen. „Die Stimmung war top“, lobte er. Immerhin waren über 16.000 Zuschauer im ausverkauften Tivoli-Stadion zugegen. Der Becherwurf überschattet dies – und könnte noch Konsequenzen für Gastgeber Innsbruck nach sich ziehen.











