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Home » Apps von Samsung und Google mit Sicherheitslücken
Digital

Apps von Samsung und Google mit Sicherheitslücken

By zeit-heute.deOktober 16, 20262 Mins Read
Apps von Samsung und Google mit Sicherheitslücken
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Android-Umzug

Handywechsel wird zur Falle: Millionen Nutzer angreifbar

16.10.2026 – 10:10 UhrLesedauer: 1 Min.

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Android-Figuren: Beim Handywechsel können Transfer-Apps Daten preisgeben. (Quelle: Arne Immanuel Baensch/dpa-tmn/dpa-bilder)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

Millionen Android-Nutzer sind beim Wechsel auf ein neues Smartphone angreifbar. Forscher entdeckten kritische Sicherheitslücken in weitverbreiteten Datentransfer-Apps.

Ob Samsung, Google oder Xiaomi: Fast alle großen Smartphone-Hersteller bieten Tools zum Datenumzug aufs neue Telefon. Dabei könnten Angreifer in WLAN-Reichweite aber wegen Sicherheitslücken in den Apps alle möglichen privaten Daten abgreifen – von Fotos bis hin zu Anmeldeinformationen. Das haben Forschende der TU Graz und des Zentrums für sichere Informationstechnologie A-SIT in Wien herausgefunden.

In allen sieben untersuchten Android-Apps von Google (Switch), Honor (Device Clone), Huawei (Phone Clone), Oppo (Clone Phone), Samsung (Smart Switch), Vivo (EasyShare) und Xiaomi (Mi Mover) fanden die Wissenschaftler kritische Schwachstellen. Die Hersteller haben inzwischen Sicherheitsupdates bereitgestellt.

Apps vor dem Umzug auf Updates prüfen

Nutzer sollten deshalb vor dem Umzug auf ein neues Smartphone unbedingt im Play Store prüfen, ob die aktuellste Version der jeweiligen Datentransfer-App installiert ist – und zwar auf beiden Telefonen. In manchen Fällen ist auch ein Update des gesamten Betriebssystems notwendig.

Die oft auch als Switch- oder Klon-Tools bezeichneten Anwendungen bauen zum Datenumzug meist eine direkte WLAN-Verbindung zwischen den beiden Smartphones auf. Die Forscher hatten herausgefunden, dass sich ein Angreifer mit einer Ausrüstung für weniger als 100 Euro lediglich in Funkreichweite (in Innenräumen etwa 20 bis 45 Meter) befinden musste, um Daten abzugreifen – laut Studie etwa Fotos, Kontakte, SMS, Gesundheitsdaten, WLAN-Passwörter oder auch Zugangsdaten.

In einzelnen Fällen sei es zudem möglich gewesen, über manipulierte App-Pakete Schadsoftware auf das neue Smartphone zu schleusen. Die Forscher hatten die Sicherheitslücken vor der Veröffentlichung der Studie an die Hersteller gemeldet.

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