Raubkatzenalarm im Landkreis Erding
Erneute Sichtung: Suche nach Puma mit Hubschrauber fortgesetzt
12.10.2026 – 12:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Fast eine Woche lang sucht die Polizei nun schon nach einem möglichen Puma im Landkreis Erding. Am Montag gehen die Beamten nun einer neuen Spur nach.
Nach einer weiteren möglichen Sichtung eines Pumas hat die Polizei im oberbayerischen Landkreis Erding mit einem Hubschrauber samt Wärmebildkamera nach der Raubkatze gesucht. Entdeckt wurden dabei jedoch lediglich unzählige Rehe. Die Polizei Erding teilte mit: „Katzenarten wurden nicht festgestellt, auch keinerlei Beutereste unter den erkannten Rehen“. Nach 60 Minuten endete die Suche aus der Luft.
Im Video | Video zeigt: Großkatze nahe München – Behörden reagieren
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Anlass war laut Polizei die Beobachtung eines Verkehrsteilnehmers. Er hatte in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 2.30 Uhr im Gemeindebereich Oberding ein verdächtiges Tier wahrgenommen. Andere verwertbare Sichtungen seien der Polizei am Wochenende nicht gemeldet worden.
Suche nach Puma dauert nun schon fast eine Woche
Auch die Reiterstaffel der Polizei fand nichts. Sie hatte am Samstag im Naturschutzgebiet Notzinger Moos nach Spuren einer möglichen Raubkatze gesucht. Es seien keinerlei Beutetiere oder Beutereste entdeckt worden, hieß es. Am Montagvormittag wollte die Polizeiinspektion Erding die Speichermedien der Wildkameras auswerten, die vor dem Wochenende im Notzinger Moos installiert worden waren. Danach soll entschieden werden, wie es weitergeht.
- Puma-Sichtung: Die Tiere können am Tag 20 Kilometer zurücklegen
Ein Jäger hatte am späten Dienstagabend der vergangenen Woche mit einem Nachtsichtgerät ein verdächtiges Tier gesehen und gefilmt. Ein Experte hielt es nach Auswertung der Aufnahmen für möglich, dass es sich um einen Puma handelt. Woher das Tier stammen könnte, ist bislang unklar. Seither wurde unter anderem mit Beamten am Boden, Drohnen, Hubschraubern und Polizeihunden gesucht – bislang ohne Ergebnis.












