Auf 10.000 Metern Höhe
Boeing 767 stoppt über dem Atlantik – Flug dreht nach Köln ab
07.10.2026 – 15:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Boeing 767 der Fluggesellschaft UPS meldet auf einem Flug über dem Atlantik plötzlich Probleme. Der Pilot legt eine deutliche Kehrtwende hin.
Ein Flugzeug der Frachtfluggesellschaft UPS hat einen Flug aus der britischen Hauptstadt London ins amerikanische Louisville plötzlich abbrechen müssen. Die Boeing 767 war mitten über dem Atlantischen Ozean unterwegs, als die Crew in einer Höhe von mehr als 10.000 Metern plötzlich eine Kehrtwende hinlegte. Die Hintergründe waren zunächst unklar.
Die amerikanische Frachtfluggesellschaft UPS reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der Kölner Redaktion von t-online. Das Flugzeug flog zunächst über dem Atlantik auf seiner ursprünglichen Route zurück. Kurz darauf nahm die Maschine Kurs auf den Flughafen Köln/Bonn.
Flughafen Köln/Bonn: UPS-Boeing bricht Flug über dem Atlantik plötzlich ab
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Mittwoch (7. Oktober). Die Maschine war zunächst planmäßig gegen 21.45 Uhr in London vom Flughafen Stansted aus gestartet und hatte Kurs in Richtung Nordwesten genommen. Dabei erreichte das Flugzeug eine Reiseflughöhe von mehr als 10.000 Metern Höhe. Das zeigen Aufzeichnungen des Flugdatendienstes „Flightradar24“.
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Kurz vor Mitternacht drehte die Maschine plötzlich um und flog über Schottland in Richtung Niederlande. Laut Angaben von „Flightradar24“ hatte die Crew zu diesem Zeitpunkt bereits eine Landung am Flughafen Köln/Bonn geplant. Statt direkt dorthin zu fliegen, drehte die Maschine auf etwa 3.000 Metern Höhe mehrere Schleifen über dem Ruhrgebiet.
Boeing 767 kreist tief bei Köln: Flugzeug kehrt in 10.000 Metern Höhe plötzlich um
Gegen 3 Uhr morgens landete die Boeing 767 schließlich in Köln/Bonn. Die betroffene Maschine ist seitdem am Boden. Der Grund für die Umleitung ist nach wie vor unklar, allerdings kam es zu keinerlei gemeldeten Zwischenfällen. Das eingesetzte Flugzeug ist regelmäßig auch in Köln im Einsatz, absolvierte zuvor etwa Flüge nach Istanbul oder auch nach Louisville.
Erst Mitte September hatte die Landung eines russischen Flugzeugs am Flughafen Köln/Bonn international Wirbel verursacht. Die staatliche Maschine vom Typ Iljuschin-IL-96 landete in Köln, um ehemalige Mitarbeitende des Konsulats in Bonn zurück in ihre Heimat zu bringen. Dieses war kurz darauf geschlossen worden.











